Gleichmäßige Blumenfreude durch Aussaatbänder

AussaatbänderEs ist meist recht lang, nur ein paar Zentimeter breit und sieht nicht besonders spektakulär aus, fast könnte man meinen, es ist ein Papierstreifen. Doch wenn man genauer hinschaut, dann sieht man, worum es sich handelt: Aussaatbänder sind zwar unscheinbar, erleichtern die Gartenarbeit aber ungemein. Denn das lästige im Beet knien und kleine Löcher in die Erde machen hat damit ein Ende. Egal, ob Sie Blumensamen, Kräutersamen oder Gemüsesamen unter die Erde bringen wollen, mit Aussaatbändern funktioniert das perfekt.

Aussaatbänder: Da ist was los im Beet

OK, statt Löchern wird nun eine ca. ein Zentimeter tiefe Saatfurche gezogen, aber das ist auch schon alles. Vorher noch den Boden gut lockern und dann nur noch das Saatband hineinlegen. Das Saatgut ist dort in gleichmäßigen Abständen gut eingeschlossen und wartet nur darauf, dass es endlich sprießen darf. Erde drauf und in den nächsten Tagen und Wochen gut feucht halten. Das Resultat werden Sie schon bald sehen können.

War es bisher sehr mühsam, die Pflanzen vielleicht sogar musterartig in die Beete zu bringen, ist es mit Saatbändern ein Kinderspiel. Das gewünschte Muster können Sie bereits dann festlegen, wenn Sie die Saatfurche ziehen. Der Rest ergibt sich von selbst.

Die Do-it-yourself Aussaatbänder

Der Einzelhandel hat zwar viele verschiedene Aussaatbänder im Angebot, doch nicht immer trifft das den eigenen Geschmack. Wäre es da nicht toll, wenn man Saatbänder selbst herstellen könnte? Ja, das wäre toll! Also, ran an die Buletten! Zwei Möglichkeiten gibt es!

  1. Der Trick mit der Tageszeitung
    Nehmen Sie eine Tageszeitung und schneiden Sie einen Streifen aus, der ca. zwei Zentimeter breit sein sollte. Nun nehmen Sie eine Schüssel und verrühren dort Mehl mit Wasser zu einer dickflüssigen Paste, die anschließend in kleinen Punkten (am besten mit einem Löffel oder einem Zahnstocher) in einem gleichmäßigen Abstand auf dem Papierstreifen verteilt wird. Auf diese Punkte legen Sie nun jeweils einen Samen und lassen alles trocknen. Danach kann es – wie oben beschrieben – in die Erde.
  2. Der Trick mit dem Clopapier
    Reißen Sie mehrere zusammenhängende Blatt Clopapier ab, je nachdem, wie lange es sein soll. Danach anfeuchten und auf eine Kunststoffunterlage legen. Samen mittig in gleichmäßigen Abständen verteilen, das Clopapier in der Mitte falten und nochmal leicht befeuchten. Nun trocknen lassen und so verfahren, wie Sie es nun schon kennen. Aber Achtung: Clopapier reißt sehr schnell, also erstens nicht zu nass machen und zweitens vorsichtig damit umgehen.

Und schon haben Sie die Aussaatbänder ganz nach Ihrem Gusto selbst gestaltet.

 

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Bild: © Heike Rau – Fotolia.com

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