Blumenzwiebeln – so machen Sie alles richtig

Schon im Herbst sollten Sie an das Frühjahr denken. Zumindest dann, wenn Sie möchten, dass es ab März in Ihrem Garten schön bunt wird. Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Krokusse – all diese Frühlingsboten dürfen im Garten nicht fehlen. Das heißt aber für Sie, dass die Arbeit dafür schon im Herbst erledigt sein muss. Denn dann werden Blumenzwiebeln gesetzt, die den Winter Blumenzwiebelnüber in der Erde ausharren, um schließlich im neuen Jahr allen zu zeigen, dass nun der Frühling Einzug hält.

Das Handling der Blumenzwiebeln

Schwer ist Blumenzwiebeln setzen nicht. Einige wenige Voraussetzungen und Sie können sich auf einen bunten Blütenteppich freuen. Zuerst einmal sollten Sie wissen, dass Tulpen, Osterglocken & Co. am besten an einem sonnigen Standort wachsen können. Liegt der Garten im Schatten, wird das Ganze wohl nichts werden. Zwar wachsen die Pflanzen, doch oft bilden sich nur kleine, verkümmerte, manchmal auch gar keine Blüten. Wichtig ist auch, wie tief Sie Blumenzwiebeln stecken. Eine Faustregel ist: Zweimal so tief, wie die Blumenzwiebel dick ist. Wenn Sie die Zwiebeln zu tief einpflanzen, dann kann es sein, dass die Blume nicht groß genug wird und die Blüte zu klein. Auch sieht es etwas komisch aus, wenn vielleicht zehn Zentimeter über dem Boden die Tulpenköpfe blühen. Wenn Sie die Blumenzwiebeln nicht ausreichend tief in die Erde setzen, dann fallen viele einfach um.

Blumenzwiebeln stecken: der Zeitpunkt

Eine wichtige Frage für Hobbygärtner ist: Wann Blumenzwiebeln stecken? Ganz klar im Herbst! Wann genau ist nicht genauer definiert. Sie können Blumenzwiebeln stecken, wenn der September noch mit seinen warmen Tagen für tolles Wetter sorgt, Sie können aber auch erst im kühlen November damit beginnen. Wichtig ist, dass Sie die Blumenzwiebeln vor dem Frost setzen. Je früher Sie sie in die Erde bringen, umso mehr Wurzeln können gebildet werden. Mit dem Blühzeitpunkt hat das Setzen aber nichts zu tun.

Blumenzwiebeln in der Erde lassen?

Blumenzwiebeln überwintern also direkt in der Erde. Viele ziehen die Zwiebeln im warmen Haus vor. Das hat den Effekt, dass sie früher blühen. Sie können dann natürlich jederzeit nach draußen gepflanzt werden. Je länger der Winter dauert, umso später setzt auch die Blüte ein.

Nachdem die Frühlingsboten abgeblüht sind, sollten Sie sie noch so lange in der Erde lassen, bis das Grün welk wird. Danach können Sie sie ausgraben und von der Erde befreien. Blumenzwiebeln lagern Sie immer dunkel und trocken. Achten Sie darauf, dass die Zwiebeln nicht aufeinander liegen und gut Luft bekommen. Immer wieder auf Schimmel kontrollieren! Wer die Blumenzwiebeln nicht jährlich wieder ausgraben möchte, der kann sie auch das ganze Jahr in der Erde lassen. So vermehren Sie sich sogar auf natürliche Weise.

Im Garten- oder Baumarkt werden ab August bereits Blumenzwiebeln angeboten. Sie können sich aber auch gemütlich von Zuhause die passenden Zwiebeln aussuchen. Bei www.garten-schlueter.de beispielsweise finden Sie eine riesige Auswahl. Alles kommt direkt zu Ihnen nach Hause. Und dann heißt es: Ab in den Garten und die Schaufel schwingen.

 

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Bild: © Cornelia Pithart – Fotolia.com

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