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Christrosen: Die blühenden Schönheiten trotzen Frost und Schnee

Christrosen wirken während der warmen Sommermonate fast unscheinbar und geraten, trotz ihres schönen Laubes, ein wenig ins Abseits. Aber Ende des Jahres, wenn wir uns gemütlich mit einem Tee in die Sofaecke kuscheln, erwachen sie und wollen bewundert werden. So werden sie gebührend auch Schneerosen genannt. Christrosen (Helleborus niger) sind nicht nur unter diesem treffenden Namen bekannt, Christrosensondern auch als Weihnachtsrose oder schlicht Nieswurz. Letzteres, da sie zur Gattung der Nieswurzen gehören und in der Vergangenheit als Niespulver verwendet wurden – der Tod war bei diesem „Genuss“ häufig zugegen.

Christrosen: schön, aber giftig

Auch wenn die Christrosen uns mit ihrer Schönheit während der kalten Jahreszeit verführen, dürfen wir nicht vergessen, dass sie in allen Pflanzenteilen stark giftig sind. Achten Sie also besser darauf, dass die Schneerosen nicht dort den Garten zieren, wo kleine Kinder und Haustiere zuhause sind.

Der optimale Standort für die Christrosen im Garten

Obwohl die Schneerosen der Kälte trotzen, bevorzugen sie während der kalten Jahreszeit ein geschütztes Plätzchen. Wohl fühlt sich die Pflanze unter einem Gehölz, das sie im Sommer ausreichend mit Schatten verwöhnt und im Herbst das Laub abwirft. Denn gerade während der kalten Jahreszeit benötigen die Christrosen Licht. Sie haben es in den Wintermonaten zwar gerne hell, möchten aber auch in dieser Zeit auf die volle Sonne verzichten.

Zwar sind Christrosen nicht sonderlich anspruchsvoll, wollen aber auf eines dennoch nicht verzichten: auf einen kalkhaltigen und durchlässigen Boden. Optimal ist der kalkhaltige Boden auch schon im Vorfeld lehmhaltig und humos. Falls dem nicht so ist, können Sie dem Boden nachträglich Kalk zuführen und noch lehmhaltige Erde beigeben. Zusätzlich verwöhnen Sie die Pflanze dann noch mit Kompost und Mulch. Für die Mulchdecke eignet sich hervorragend das vermutlich eh vorhandene Herbstlaub.

Die Christrosen pflegen und düngen

Die zumeist ab Februar blühenden Schneerosen sind zwar nicht sonderlich schnellwüchsig, zum Ausgleich aber bei guter Pflege sehr langlebig. Wenn sich die Pflanzen an ihrem Standort wohlfühlen, werden Sie lange was von ihnen haben. Christrosen können sehr alt werden – so alt, dass Sie sie sogar an Ihre Nachkommen „vererben“ können. In der Regel erreichen sie dieses Alter, wenn sie an Ort und Stelle verbleiben und nicht alle paar Jahre den Standort wechseln müssen. Insgesamt fühlen sich diese Stauden am wohlsten, wenn Sie sie einfach in Ruhe und gewähren lassen.

Um ein solches Alter zu erreichen, benötigen die Schneerosen zusätzlich die entsprechende Pflege. Dazu gehört auch das richtige Gießen. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht vollkommen austrocknet. Was aber noch wichtiger ist: Gießen Sie nicht zu reichhaltig. Christrosen sind sehr empfindlich gegenüber Nässe und werden es Ihnen unter Umständen nicht verzeihen.

Mit Dünger sollten Sie ebenfalls recht sparsam umgehen. Organische Dünger, wie beispielsweise Hornmehl oder Kompost, können Sie mit Beginn der Blüte geben und ein weiteres Mal etwa im August.

Die bis etwa 30 Zentimeter hoch werdenden Christrosen gehören nicht zu den Pflanzen, die einen regelmäßigen Schnitt benötigen. Wenn Sie möchten, können Sie aber die welken Blätter direkt über dem rausschneiden. Falls Sie das eine oder andere grüne Blatt beim Schneiden erwischen, ist das auch kein Problem. Bei nächster Gelegenheit kommen neue Blätter nach. Tragen Sie beim Schneiden auf alle Fälle Handschuhe, da der austretende Pflanzensaft bereits unangenehme Hautreizungen verursachen kann, die sich unter anderem zu Entzündungen ausweiten können.

Die Christrosen vermehren und pflanzen

Christrosen sorgen im Beet mittels der Samen selbst für ihre Vermehrung. Sie müssen also nicht zwingend nachhelfen. Falls Sie die Pflanzen lieber im Topf ziehen möchten: Schneerosen gehören zu den Kaltkeimern und benötigen für die Keimung eine entsprechende Umgebung.

Auch durch eine Teilung können Sie groß gewachsene Christrosen vermehren. Der beste Zeitpunkt dafür ist nach der Blüte. Diese Art der Vermehrung hat den Vorteil, dass sortenechte Nachkommen gezogen werden. Über die Samen ist das meist nicht möglich. Verzagen Sie aber nicht, wenn die Teilstücke eine Zeit lang die Blätter hängen lassen und auch mit der Blüte aussetzen. Es kann schon mal passieren, dass die Stauden schon mal ein wenig mehr Zeit benötigen, bis sie sich an ihren neuen Standort gewöhnt haben.

Christrosen können Sie nicht nur im Herbst, sondern auch im Frühjahr pflanzen. Wenn Sie die Blüten schon im ersten Winter bewundern möchten, sollten sie die Staude bis Ende September, spätestens aber Anfang Oktober in die Erde gesetzt haben. Die Zeit benötigt die Schneerose zum Eingewöhnen und Anwachsen.

Die Christrosen als Kübelpflanzen auf dem Balkon

Auch als Kübelpflanzen machen die Christrosen auf dem Balkon oder der Terrasse im lichten Schatten eine gute Figur. Allerdings benötigen die Stauden im Topf ein wenig Fingerspitzengefühl. Die Pflanzen bilden sehr tiefe Wurzeln aus, sodass Sie unbedingt einen entsprechend hohen und großen Topf oder winterfesten Kübel mit Abzugsloch benötigen. Bevor Sie die Christrose einpflanzen, müssen Sie noch für eine entsprechende Drainageschicht sorgen, damit die Pflanze nicht „ersäuft“. Dazu eignen sich Kieselsteine und eine Tonscherbe, die auf das Abzugsloch gelegt wird, damit dieses nicht verstopft.

Da die Christrosen lehmigen Boden lieben, sollten Sie unter die Blumenerde noch lehmige Gartenerde mischen. Die eingetopfte Staude wird ebenfalls zu Beginn der Blüte und im Spätsommer mit organischem Dünger versorgt.

Im Winter schützen Sie das empfindliche Wurzelwerk, indem Sie ein Vlies oder eine Kokosmatte um den Kübel wickeln. Zusätzlich können Sie diesen noch auf eine isolierende Styroporplatte stellen. Denken Sie daran, dass die Christrosen sehr nässeempfindlich sind. Dementsprechend vor Regen geschützt muss dann auch der Kübel stehen.

 

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Bild: © Hotblanko | Dreamstime.com



56 Kommentare zu “Christrosen: Die blühenden Schönheiten trotzen Frost und Schnee”

  1. Sabine Nowotka sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Mann und ich haben diese Tage unseren ersten Hochzeitstag. In meinem Brautstrauss hatte ich im letzten Jahr Christrosen. Nun habe ich heute einen dicken, schön dekorierten Topf mit Christrosen, als Pflanze, geschenkt bekommen. Kann ich diese im Haus halten bis diese verblueht sind und danach ins Freie pflanzen? Was muss ich beachten?

    Für Ihre Bemühungen besten Dank im Voraus.

    Mit freundlichen Gruessen aus dem Ruhrgebiet
    Sabine Nowotka

  2. cane sagt:

    Hallo Frau Nowotka,

    Christrosen gehören zu den Pflanzen, die sich drinnen nicht sonderlich wohl fühlen und über kurz oder lang in den vier Wänden einem Ende entgegen sehen. Sie können die Pflanze entweder im Topf belassen, der während der kalten Jahreszeit entsprechend mit einem Winterschutz versehen wird oder aber auch ins Beet setzen. Vorausgesetzt, dass der Boden noch offen ist und wirklich mildes Wetter vorliegt. Sollte er nicht mehr offen sein, bietet sich die Topfhaltung an, damit Sie die Pflanze sicher über den Winter bekommen und im nächsten Jahr dann in das Beet pflanzen können. Ideal ist es, wenn die Pflanze bis Anfang Oktober in die Erde kommt, damit sie noch ausreichend Wurzeln ausbildet.

    Viele Grüße
    Carola

  3. eva Riegel sagt:

    habe eine Christrose im Topf gekauft. Wie muß ich diese pflegen um sie Weihnachten zu verschenken?

  4. cane sagt:

    Die Christrose würde ich draußen an einen geschützen Platz stellen, damit sie vor Regen und somit vor Staunässe geschützt ist. Dazu bietet sich beispielsweise ein Plätzchen an der Hauswand an oder auch unter dem Carport. Ideal ist das “Zwischenlager”, wenn die Pflanze dort hell stehen kann und nicht permanent der vollen Sonne ausgesetzt ist. Um Frostschäden am Wurzelwerk zu vermeiden, bietet sich ein Winterschutz aus Vlies an – damit umwickeln Sie ganz einfach den Topf. An frostfreien Tagen, sofern es in Ihrer Region schon Frost gibt, können Sie die Christrose ein wenig gießen. Nur nicht zu viel, damit keine Staunässe entsteht.

  5. jonny sagt:

    Habe die Pflanzen vor 4 Jahren am Aussortierregeal geholt – von 6 haben 4 überlebt. Die habe ich im Steinbeet am Hang angepflanzt, so bekommen sie Morgensonne und am Nachmittag Schatten vom Haus. Sind auch der Witterung ausgesetzt. Im Beet habe ich viele Sommerblüher, die ich länger stehen lasse und im früher nicht sofort den Boden durchharke, damit neue Sommerblumen keimen können. Der Boden wird sparsam bis gar nicht gedüngt und nur bei Bedarf gewässert. Die Art Pflege scheint den Christrosen gut zu bekommen, es sind inzwischen große gesunde Pflanzen geworden sind massiv am blühen, werden seit zwei Jahren von mir ordentlich zu Feiertagen ausgedünnt (für Weihnachtssträuße). Also die Empfehlungen den Pflanzen Ruhe zu gönnen, (Boden nicht zu oft lockern), nicht austrocknen lassen (Steinbeet) Schutz durch längeren stehen von abgeblühten Sommerblumen, sie einfach machen lassen, kann ich nur bestätigen. Bin insgesamt sehr zufrieden damit und bin am überlegen, welche Sorte (Farbe) ich dazu kaufen soll, Investition ist es wert. Man hat in den Wintermonaten richtig Freude daran.

  6. Rita fragt sagt:

    Habe eine Pflanze das 3. Jahr sie will aber einfach nicht blühen. Sie hat Stacheln zur erkennung, bekommt regelmäßig im Winter dicke Blütemknospen, blüt aber nicht auf, warum?

  7. cane sagt:

    Da die Christrose keine Dornen hat, kann ich ohne Bild nur vermuten, dass es sich bei Ihrem Exemplar um einen Christusdorn (Paliurus spina-christi) handelt. Haben Sie zufällig die botanische Bezeichnung für Ihre Pflanze? Paliurus spina-christi blüht etwa von Juni bis August und im Herbst reifen die Früchte heran.

  8. Lotte sagt:

    Hallo, ich bekam am Nikolaustag eine kleine Christrose im Topf geschenkt, die nun verblüht ist. Ich hatte sie immer im Wohnzimmer stehen. Kann / soll ich sie jetzt auf den Balkon stellen, um sie dann später einzupflanzen? Oder sollte sie jetzt besser im Warmen bleiben bis zum Frühling?

  9. cane sagt:

    Die Christrosen sind leider keine Zimmerpflanzen. Draußen zeigen sie ihre wunderschönen Blüten, während sie in den vier Wänden recht schnell eingehen. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen gerade im Flieger und kommen aus Spanien und hatten 30 Grad im Schatten. Der Pilot schmeißt Sie allerdings nicht in Deutschland aus dem Flugzeug, sondern am Nordpol. Und das nur im T-Shirt und mit kurzer Hose…

    Ähnlich würde es der Christrose ergehen, wenn Sie diese jetzt direkt auf den Balkon stellen. Damit sich die Pflanze an die Temperaturen gewöhnt, sollte das nicht zu schnell gehen. Also erst einmal für ein paar Tage in einen kühleren Raum stellen. Dann mit einem Winterschutz (für das Wurzelwerk) und einer leichten Vliesabdeckung auf den Balkon. Nach einiger Zeit kann auch das Vlies abgenommen werden.

    Allerdings denke ich, dass der Christrose die Zeit in der Wohnung geschadet hat und Sie die Pflanze vermutlich draußen nicht über den Winter bekommen. Drinnen schon gar nicht. Es wäre ein Versuch, die Pflanze an die Temperaturen zu gewöhnen. Ehrlich gesagt denke ich, dass Sie sich von der Pflanze trennen werden und eine neue kaufen.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie berichten, ob Sie die Christrose erfolgreich über den Winter bekommen haben.

  10. Lotte sagt:

    Hallo cane, vielen Dank für die Tipps. Ich werde es auf jeden Fall mit dem langsamen Temperaturwechsel versuchen und dann berichten, ob es geklappt hat. :-)

  11. Annette Kissel sagt:

    habe seit Jahren Christrosen, blühen wunderbar, würde sie gerne in einer Vase dekorieren, leider halten sie
    höchstens 2 Tage, was kann man tun ?
    Vielen Dank für die wirklich guten Tipps, nur dies Thema war nicht dabei.
    Beste Grüsse Annette Kissel

  12. cane sagt:

    Hallo Frau Kissel,
    die Christrose ist nicht wirklich für die Vase geeignet. In der Regel halten sich die Blüten vielleicht grade mal eine knappe Woche. Und das eigentlich auch nur an einem kühlen Ort. Je wärmer der Strauß steht, desto schneller werden die Blüten auch welken.

    Damit die Blüte für die Zeit dekorativ bleibt, sollten Sie wenigstens alle zwei Tage das Wasser in der Vase auswechseln. Täglich wäre sogar besser. Zudem ist auch der Schnitt am Stiel nicht unerheblich für die “verlängerte” Blütezeit in der Vase. Nachdem der Trieb gerade von der Pflanze abgeschnitten wurde, wird die Schnittstelle noch mit einen Kreuzschnitt versehen. Denken Sie daran, dass Sie Handschuhe bei dieser Tätigkeit tragen – die Pflanze ist in allen Teilen sehr giftig. Und achten Sie darauf, dass keine Haustiere oder Kinder an das Wasser in der Vase gelangen können.

    Vielleicht können Sie sich auch mit der Plastik-Variante anfreunden? Ich gebe zu, Plastikpflanzen sind nicht unbedingt die erste Wahl. Inzwischen gibt es künstliche Blüten und Pflanzen, die dem Original schon recht ähnlich sehen.

    Viele Grüße Carola

  13. Beate sagt:

    Irgend ein Tier mag meine Christrosen. Was kann das sein?

  14. cane sagt:

    Da Sie nichts dazu geschrieben haben, wie der Abfraß aussieht, kann ich nur vermuten. Bei Schnecken stehen die Christrosen recht hoch im Kurs. Daher vermute ich, dass der milde Winter der Grund für ein Schneckenfraß sein kann. Ansonsten siedeln sich auch gerne mal Blattläuse an.

    Haben die Stellen, an denen die Christrose wie abgefressen aussieht, vielleicht einen schwarzen Rand? In dem Fall ist die Schwarzfleckenkrankheit die Ursache. Entfernen Sie die mit dieser Krankheit befallenen Blätter. Allerdings gehören die nicht auf den Kompost oder in die Biotonne, sondern in Ihren ganz normalen Hausmüll.

  15. köser sagt:

    Hallo, ich habe eine Christrose vor der Haustür stehen, und die hat jetzt auf einmal nur noch braune Blüten. Woran liegt das und kann ich sie noch retten? Vielen Dank für eine rettende Antwort.

  16. cane sagt:

    Eine Mögliche Ursache kann Frost sein. Da ich nicht weiß, in welcher Region Sie wohnen und welchen Standort die Pflanze genau hat, ist das mein erster Gedanke. Es kann aber auch zu viel Feuchtigkeit sein oder gar eine Krankheit. Wenn es sich lediglich um einen Frostschaden handelt, würde ich erst einmal abwarten. In der Regel berappeln sich Christrosen wieder.

  17. Angelika sagt:

    Meine Christrose (Topfpflanze) habe ich jetzt ungefähr ein halbes Jahr. Die Blüten werden nach einiger Zeit grünlich und haben in der Mitte eine Art “Kapseln” sitzen. Weiß jemand was das sein kann?

  18. cane sagt:

    Kein Grund zur Sorge, es ist vollkommen normal, dass die Blüten im Verlauf grün werden. Zudem bilden die Christrosen dann auch die Samen aus. Im Laufe der Zeit werden die grün gewordenen Blüten nicht mehr ganz so ahnsehnlich sein. Sie können diese dann wegschneiden oder auch belassen. Wenn Sie die Blüten nicht entfernen, steckt die Christrose die Kraft natürlich in die Fortpflanzung, also in die Samenbildung.

  19. Ellen sagt:

    Hallo, meine Christrose blüht schon von Dezember an, ich habe Sie mit einem Vlies in einem Holzkranz gepflanzt, jetzt habe ich alle grünen Blüten, die schon Samen gebildet haben, raus geschnitten. Es kommen aber immer noch neue Blüten, möchte sie aber jetzt in einem größeren Topf pflanzen, was muss ich dabei beachten?

  20. cane sagt:

    Da die Christrosen im Herbst und Frühjahr ausgepflanzt werden, würde ich bis zum Frühling noch mit dem Umtopfen warten. Zumal die Pflanze gerade noch am Blühen ist. Es wäre doch zu schade, wenn diese unter dem Umtopfen leiden würden.

    Beim Umtopfen ist es ratsam darauf zu achten, dass der Kübel recht tief und frostfest ist. Zudem ist eine ausreichende Drainageschicht notwendig, damit die Christrose nicht im Wasser steht. Das mag die Staude überhaupt nicht.

  21. Brigitte sagt:

    Die Blätter der Christrose, egal ob gesund oder dunkelgrün sollten J e t z t bis auf 2 bzw. 3 Blatt entfernt werden. Dies habe am Sonntag bei der Fachausstellung der “Schneeglöckchentage im Nettetal” erfahren. Die ganze Kraft geht dann in die Blüten.
    Meine Christrosenblätter habe ich immer nach Gefühl abgeschnitten. Die Blätter erscheinen schon jetzt bzw ab April, je nach Witterung. Meine Christrosen blühen zur Zeit in rot, weiß gesprenkelt (durch Selbstaussaat) und schneeweiss in voller Pracht im lehmigen aber leichten Humusboden. Wer seinen Garten liebt, sollte Christrosen besitzen.

  22. cane sagt:

    Danke für den super Pflege-Tipp! Man lernt nie aus und ich finde Tipps immer klasse.

  23. christine sagt:

    Zufällig bin ich auf diese Seite gestoßen und möchte gleich eine Frage zu diesem Thema loswerden. Vor einigen Jahren habe ich mir eine Christrose gekauft, die sich inzwischen mehrfach ausgesamt hat. Der Standort ist eher sonnig, mit Stauden bewachsen und der Boden lehmhaltig. Die Christrose setzt jedes Jahr viele Knospen an, die aber nur dicht am Boden bleiben, also nicht so aufblühen, wie man es sich wünscht. Die Blätter abzuschneiden habe ich gleich heute probiert. Hat sonst noch jemand einen Tipp, warum die Knospen nicht richtig aufblühen.

  24. cane sagt:

    So ganz spontan habe ich keine Idee dafür, warum die Christrose nicht richtig blühen möchte. Am sonnigen Standort kann es eigentlich nicht liegen – unsere Nachbarn haben mehrere Christrosen, die zumindest im Winter unbeschattet die Südseite genießen. Sie können auch Eierschalen mit in die Erde rund um die Staude geben. Vielleicht ist die Kalkgabe die “Zündung”.

  25. sylvia sagt:

    Hallo,
    Ich habe im letzten jahr eine lachsfarbene christrose gekauft, die aber in diesem jahr nur noch schmutzig rot und teilweise innen braun ist.
    Woran kann das liegen?
    Letzte woche habe ich mir eine weisse mit rotem rand gekauft. Muss ich da auch eine farbveränderung nach dem einpflanzen befürchten? Wenn ich keine lehmhaltige erde habe:was kann ich vor dem einpflanzen sonst tun?
    Vielen dank schon im voraus.
    Sylvia

  26. cane sagt:

    Sie können dem Boden beispielsweise ein wenig lehmhaltige Erde untermischen. Vielleicht hat ein Bekannter einen entsprechenden Boden, von dem Sie ein wenig bekommen können. Humus können Sie natürlich auch geben. Wichtig ist, dass der Boden durchlässig bleibt.

    Warum sich Ihre Pflanze verfärbt hat, kann ich Ihnen leider nicht sagen.

  27. Iris sagt:

    Hallo, ich habe am 14.01. eine schöne, weiß blühende Christrose geschenkt bekommen. Habe sie dann nach ca. einem Monat in den Garten rausgepflant, weil es ja eh kaum Frost gibt dieses Jahr. Die Blüten waren dann fast alle soweit verblüht. Was mich aber wunderte ist, dass die grünen Blätter alle braun waren. Aber nicht vertrocknet oder so. Einfach braun. Ist das normal? Lebt meine Christrose noch?

  28. cane sagt:

    Sofern es sich nicht um eine Krankheit (Blattfleckenkrankheit oder Fäule der Blattstängelbasis) handelt, sind die braunen Blätter kein Problem und können entfernt werden. Um ganz sicher zu gehen und eine Krankheit auszuschließen, können Sie von der Pflanze ein Foto machen und einige Blätter abschneiden und diese einem Mitarbeiter im Gartenfachcenter zeigen.

  29. jüngling sagt:

    Hallo!
    Ich habe zwei Christrosen im Balkonkasten. Wie bringe ich diese am besten über den Sommer, um im Winter wieder solche wunderbaren Blüten zu haben.
    Vielen Dank!
    Edelgard Jüngling

  30. cane sagt:

    Wie auch die Christrosen im Freiland, benötigen die Stauden auch im Balkonkasten einen entsprechenden Standort. Also eher im lichten Schatten, zumindest während der Sommerzeit – wie oben beschrieben. Christrosen mögen es im Winter zwar gerne hell (Licht durch Laubfall), im Sommer hingegen möglichst keine pralle Sonne. Zudem sollte der Balkonkasten ausreichend tief sein, da die Staude tiefe Wurzeln ausbildet. Auch eine Drainageschicht ist notwendig, damit es nicht zu Staunässe kommt.

  31. Annette sagt:

    Hallo,

    meine wunderschöne grosse Christrose im Topf hat über 3 Monate draussen wunderschön geblüht. Ich würde sie jetzt gerne im Garten auspflanzen – welche Himmelsrichtung und welche Erde? Und im Herbst wieder in einen Topf einpflanzen- wann? Wer kann mir helfe? Danke für Hilfe…

  32. cane sagt:

    Wenn die Christrose erst einmal im Beet ist, würde ich sie gar nicht erst wieder in einen Topf umpflanzen. Im Blumenbeet kann sich die Staude dann optimal entwickeln. Alternativ kann die Christrose auch im Topf bleiben oder wird mit dem Topf direkt ins Beet gesetzt. Das erleichtert dann das Ausbuddeln. Oben im Artikel werden die notwendigen Standort- und Pflegebedürfnisse der Christrosen im Freiland und Kübel näher beschrieben.

  33. Maria sagt:

    Kann man mehrere Christrosenpflanzen im Kübel zu einem Horst zusammenpflanzen oder geht das nur mit Einzelpflanzen? Wie viele Jahre erträgt eine Christrose in einem Kübel ohne Schaden zu nehmen?

  34. cane sagt:

    Es hängt von der Größe des Kübels ab, wie viele Pflanzen in ein Behältnis gesetzt werden können. In einen “normalen” Kübel würde ich maximal zwei Christrosen setzen. Wie lange Christrosen in einem Kübel verbleiben können, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Das hängt natürlich in erster Linie vom Standort und der Pflege ab. Je besser die Bedingungen und die Pflege, desto wohler fühlt sich die Staude natürlich.

  35. Mupfli sagt:

    Guten Tag
    habe im Dezember eine Christrose im Topf gekauft und auf dem gedeckten Balkon auf einem Tisch stehen. Nun frage ich mich, wie ich diese über den Sommer behalten soll und wenn ja, wie ich diese pflegen muss. Leider kann ich sie nicht in einem Beet einpflanzen und im Sommer möchte ich sicherlich eine Sommerpflanze auf den Tisch stellen.
    Vielen lieben Dank für Ihre Tipps.

  36. cane sagt:

    Auch auf dem Balkon benötigt die Christrose ein Plätzchen im lichten Schatten – zumindest während der Sommermonate. Wichtig ist, dass der Topf eine ausreichende Tiefe besitzt, damit sich das Wurzelwerk der Staude gut entwickeln kann. Zusätzlich kommt eine ausreichende Drainageschicht in den Topf – wie oben im Artikel zur Kübelhaltung beschrieben. Hinzu kommt die zweimalige Düngung im Jahr und während der Wintermonate ein Winterschutz, damit das Wurzelwerk die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht.

  37. Thomas sagt:

    Hallo
    Habe in Kübeln Christrosen. Wie bekomme ich es hin, dass die Christrosen Ende November wieder blühen. Vielen Dank für eine Antwort.

  38. cane sagt:

    Sofern es sich um eine entsprechende Züchtung handelt, die bereits im November schon blüht, düfte es kein Problem einer zuverlässigen Blüte sein, wenn Sie den Standort- und Pflegeansprüchen dieser Christrosen nachkommen (wie oben im Artikel und verschiedenen Kommentaren beschrieben).

  39. gabriela matthes sagt:

    meine christrose ist jetzt verblüht,die blüten sind grün,aber sie hat viele dicke samen knospen in der blüte,darf ich die verblühten blüten ganz abschneiden und wegwerfen,oder kann man die samen einfach in erde stecken? kommen dann neue christrosen?
    danke.

  40. cane sagt:

    Wenn Sie die Samen nicht absammeln kann es durchaus vorkommen, dass sich Ihre Christrose selbst aussät und vermehrt. Sie können die Samen auch in Erde stecken. Allerdings müssen Sie dann geduldig sein – Christrosen sind Kaltkeimer. Die Samen benötigen also einen entsprechenden Reiz durch Kälte.

  41. astrid sagt:

    hallo,
    meine Christrose verliert alle Blüten und Blätter Stängel, ist jetzt kaputt?????

  42. cane sagt:

    Schädlinge oder Krankheiten haben sich auf der Christrose nicht ausgebreitet? Wurde die Staude umgesetzt, zu viel oder zu wenig gegossen?

    Wenn ich richtig informiert bin, gibt es einige Christrosen-Sorten, die einziehen. Daher würde ich nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Sollten sich nach dem Sommer keine Triebe entwickeln, dann ist die Pflanze leider eingegangen. Sofern Sie die Sortenbezeichnung noch haben, können Sie sich auch in dem Gartencenter erkundigen, in dem Sie die Pflanze gekauft haben.

  43. Wiebke sagt:

    Habe überhaupt kein Problem mit meinen Christrosen, eher im Gegenteil. Vor etlichen Jahren haben wir einige Pflänzchen in die Beete gesetzt und so ziemlich in Ruhe gelassen. Da ich direkt an den Alpen wohne, ist der Boden recht kalkhaltig und das finden sie wohl Perfekt. Mittlerweile haben sie sich so dermaßen vermehrt an allen möglichen und unmöglichen, sonnigen und schattigen Orten (u.a. im Kiesgürtel direkt am Haus auf der Nord- und auf der Südseite!), daß ich jetzt dringend einige aus den Beeten entfernen möchte, wenn ich noch irgendwelche anderen Blumen in den Beeten haben möchte. Die meisten haben dieses JAhr geblüht und haben jetzt noch nicht ganz reife geschlossenen Samenkapseln, einige sind von der Entwicklung noch im reinen Blattstadium und haben dieses Jahr noch keine Blüten entwickelt. Da meine Nachbarn sehr gerne einige von den ausgegrabenen Pflanzen übernehmen möchten und ich die Beete dieses Frühjahr noch bearbeiten möchte, würde ich gerne wissen, ob ich bis zum Herbst warten muß um die Christrosen umzusetzen oder ob es jetzt auch schon geht. Ich möchte ungerne Pfanzen abgeben, die dann keine Chance haben, einen “Umzug” zu überstehen…

  44. cane sagt:

    Eigentlich dürfte es kein Problem sein, die noch jungen Christrosen jetzt umzusetzen. Sie können auch nur einen Teil der Pflanzen umsetzen und die restlichen im Herbst “nachziehen”.

  45. Gabi sagt:

    Hallo, meine vor 2 Jahren in den Steingarten gepflanzten Christrosen sind riesengroß geworden und über und über mit Blüten. Jetzt natürlich mit den Samenkapseln. Kann ich die Blätter auch abschneiden, oder schadet das der Pflanze? Sie sind mir fast schon zu üppig geworden.
    Viele Grüße

  46. cane sagt:

    Ende Februar ist der ideale Zeitpunkt für einen Schnitt der Christrosen (siehe Kommentar von Brigitte am 24. Februar 2014). Eigentlich benötigen diese Stauden keinen regelmäßigen Rückschnitt und können vor sich hin dümpeln. Mit dem Schnitt würde ich bis zum nächsten Jahr warten.

  47. Huber G. sagt:

    Hallo, habe auf Grab zwei Christrosen letztes Jahr eingepflanzt. Sie haben schön geblüht und sind jetzt ziemlich groß geworden. Auch die Blütenblätter sind noch da, aber grün. Muss ich alles zurückschneiden? Wenn die so weiterwachsen werden daraus Büsche.

    Danke und viele Grüße

  48. cane sagt:

    Wie schon im vorherigen Kommentar geschrieben, benötigen die Christrosen keine regelmäßige Pflege in Form eines neuen Schnitts. Brigitte hat im Februar auf einer Fachmesse in Erfahrung gebracht, dass dieser Zeitpunkt ideal für das Schneiden ist. Daher würde ich bis zum nächsten Jahr abwarten und dann Hand anlegen.

  49. Joachim M. sagt:

    Meine Christrose treibt jetzt Blüten. Ist das Normal????

  50. cane sagt:

    Die Christrose scheint ein wenig zu früh dran zu sein. Bei den Christrosen im Garten nebenan tut sich noch gar nichts. Handelt es sich vielleicht um eine frühblühende Sorte? Allerdings kann ich nicht sagen, wann die mit dem Blütentrieb dran sind. Vielleicht kann ein anderer Leser mehr dazu sagen?

  51. Monica sagt:

    Habe mehrere christrosen seit Jahren in einer schattigen Steingartenecke. Jedes Jahr trieben sie viele Knospen und blühten kräftig. Dieses Jahr habe ich Ende Winter (ca. Ende Jan/Febr.) alle verblühten Blüten und braunen Blätter entfernt. Nach und nach verfärbten sich danach die Blätter braun und starben ab. Der Boden ist immer feucht. Dort wo früher die Knospen trieben sind dieses Jahr schwarze harte Knollen und nichts tut sich, keine Triebe, weder Blätter noch für Blüten. Was hab ich falsch gemacht?

  52. cane sagt:

    Leider kann ich nicht sagen, wo der “Fehler” liegt. Möglicherweise handelt es sich um eine Krankheit, einen Schädling oder um Staunässe. Vielleicht kann ein anderer Leser aushelfen?

  53. Gertrud Schweiger sagt:

    Hallo Gartenfreunde
    auf dem Grab meiner Eltern stehen schon seit Jahren Christrosen die auch jedes Jahr schön blühen.
    Leider haben viele der Blätter schwarze Flecken, dies ist wahrscheinlich eine Krankheit.
    Meine Frage; soll ich die Pflanzen ratzekahl zuschneiden oder evtl. sogar ausgraben und entsorgen?
    Ich habe schon mehrere Male einen großen Teil der Blätter abgschnitten, aber auf den neuen Blättern kommen die Flecken dann wieder. Gibt es ausser dieser radikalen Massnahme etwa ander Möglichkeiten meine Schneerosen zu retten!
    Vielen Dank für Ihre Antwort

  54. cane sagt:

    Ohne Bild ist eine Diagnose natürlich schwierig bis unmöglich. Daher vermute ich, dass es sich dabei um die Schwarzfleckenkrankheit handelt, von der Christrosen gerne befallen werden.

    Handelt es sich tatsächlich um diesen Pilzbefall, werden die befallenen Blätter entfernt (gehören in die normale Mülltonne, nicht auf den Kompost). Der Fachhandel bietet Präparate gegen diese Erkrankung an – allerdings würde ich mich vor der Anwendung auf alle Fälle gründlich beraten lassen.
    Oftmals kann auch der Standort falsch sein, sodass die Christrose von der Schwarzfleckenkrankheit befallen werden kann. Schuld kann gerne mal ein zu feuchter Boden sein.

    Sofern es sich um diese Erkrankung handelt und Sie diese nicht in den Griff bekommen, würde ich den Boden etwas großzügiger erneuern und gleichzeitig für neue Christrosen sorgen.

  55. Edelgard sagt:

    Hallo,
    meine Christrose steht auf dem Balkon in einer Ecke und hat viele grüne Blätter. Muß ich diese abschneiden, damit neue Triebe und Blüten kommen.
    Danke für Ihren Ratschlag-

  56. cane sagt:

    Brigitte schrieb am 24. Februar 2014 in einem Kommentar, dass die Blätter (zum Zeitpunkt der Kommentarerstellung) nun bis auf 2 bis 3 Blatt entfernt werden. Dies hat sie bei einer Fachausstellung in Erfahrung gebracht.
    Die Blüten sollten sich eigentlich bald von alleine entwickeln.

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