Ein eigenes Garten-Tagebuch: praktisch und nützlich

Im ersten Moment klingt ein Garten-Tagebuch nach romantischer Anwandlung und viel Arbeit. Sicherlich steckt in einem selbstverfassten Buch über den eigenen Garten einiges an Arbeit drin. In erster Linie aber die Arbeit, die Sie für Ihren Garten aufgewendet haben, damit er so aussieht, wie er aussieht. Im Laufe der Jahre haben Sie sicherlich eine ganze Menge Erfahrungen als Garten-TagebuchHobby-Gärtner gesammelt. Können Sie sich noch an sämtliche dieser Erfahrungen erinnern? Wenn Sie die Frage mit „nein“ oder „vielleicht“ beantworten, wird es höchste Zeit für Ihr eigenes und ganz persönliches Garten-Tagebuch.

Kaufen Sie sich für diesen Zweck ein Notizheft, ein Blanko-Buch oder was Ihnen am meisten zusagt. Vielleicht kleben Sie noch Bilder als Erinnerung in Ihr Buch? Vergessen Sie nicht: Es ist Ihr ganz eigenes Garten-Tagebuch. Es soll Ihnen gefallen und als praktischer Helfer bei der Gartenarbeit dienen.

Wenn Sie das neue und noch leere Buch in den Händen halten, stellen Sie sich vermutlich die Frage, womit Sie anfangen und die leeren Seiten füllen sollen. Wie wäre es mit einem Bild Ihrer Lieblingspflanze? Dann ist der erste Schritt getan und das Garten-Tagebuch nicht mehr gänzlich leer.

Womit Sie beginnen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Nur ein paar Beispiele, damit Ihnen der Einstieg vielleicht etwas leichter fällt. Möchten Sie Ihren Garten umkrempeln? Da wäre doch schon was. Zeichnen Sie einen Gartenplan und kleben diesen in Ihr Garten-Tagebuch. Dazu schreiben Sie sämtliche Pflanzen auf, die Sie für die Neugestaltung benötigen. Haben Sie alle Aussaattermine von Blumen und Gemüse, die Sie pflanzen möchten, noch im Gedächtnis? Nein? Und wieder etwas für das Buch. Wo haben Sie besonders schöne Pflanzen bekommen? Einfach aufschreiben. Auch Rezepte, vor allem, wenn die eigene Ernte verwendet wurde, sind bestimmt eine tolle Ergänzung.

Schreiben Sie einfach was Ihnen einfällt und für Sie nützlich ist. Oder planen Sie einen Bestseller mit Ihrem Garten-Tagebuch? Sie müssen sich also keinen Kopf darüber machen, dass diverse Buchkritiker Ihr Werk in der Luft zerreißen.

Überlegen Sie sich allerdings im Vorfeld, wie Sie Ihr Garten-Tagebuch am sinnvollsten anlegen. Sie können natürlich alle Erfahrungen beziehungsweise Einträge nacheinander runterschreiben. Oder das Buch auch in Monate einteilen. So wissen Sie Monat für Monat, was in Ihrem Garten zu tun ist. Am besten schreiben Sie auch immer das Datum mit bei, wenn Sie einen Eintrag machen.

Wenn Sie über viele Jahre hinweg Ihr Garten-Tagebuch führen, wird es ein nützlicher Begleiter für Sie und Ihren Garten werden. Und vielleicht für Ihre Nachfahren. Teilen Sie Ihre Erfahrungen. Machen Sie Ihren Kindern oder Enkeln Ihr Garten-Tagebuch zum Geschenk. So gehen sämtliche Erfahrungen, die Sie gesammelt haben, nicht verloren.

 

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Bild: © Petair – Fotolia.com

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