Gartentipps

Den Garten neu gestalten

Vielleicht haben Sie während des Winters bei der einen oder anderen Tasse Tee überlegt, ob und wie Sie Ihren Garten in der kommenden Saison neu gestalten können. Das Frühjahr bietet sich dafür an, die Pläne in die Tat umzusetzen. In dieser Zeit können Sie Ihre Stauden ohne Verluste umsetzen oder auch durch eine Teilung verjüngen und vermehren. Gartentipps - Garten neu gestaltenJe nachdem, wie es um die Größe Ihres Gartens bestellt ist, haben Sie noch ausreichend Platz, um die durch die Teilung anfallenden Stauden entsprechend ihrer Standortansprüche umzusiedeln, oder bei Ihnen herrscht akuter Platzmangel. Eventuell möchten Sie sich auch von den alten Pflanzen trennen und dem Garten ein neues Aussehen verleihen. In dem Fall haben Sie die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Gartencentern umzuschauen oder einfach mal mit dem Nachbar ein wenig zu plauschen. Vielleicht hat ausgerechnet dieser die Stauden im Garten stehen, die Sie selbst gerne hätten – Tausch ist hier das Zauberwort. So kommen Sie vielleicht auch an seltenere Exemplare oder an solche, die Sie möglicherweise gar nicht in Betracht gezogen haben, weil Sie gedanklich auf andere Pflanzen fixiert waren. Damit Sie nicht durcheinander kommen, welche Pflanzen Sie denn nun zusätzlich im Garten stehen haben, können Sie diese mit einem wetterfesten Schildchen versehen. So wissen Sie immer, um welche Pflanze es sich handelt.

Schmetterlinge im Winter – bitte nicht stören

Wenn Sie im Winter einen Rundgang durch Ihren Garten machen, kann es durchaus passieren, dass Ihnen „seltsame Gebilde“ über den Weg laufen. Vielleicht entdecken Sie beim näheren Hinschauen einen Zitronenfalter, der im Gebüsch hängt und wie abgestorben wirkt. Betrachten Sie ihn in aller Ruhe und lassen ihn dort hängen. Wie auch andere Schmetterlinge fällt der Zitronenfalter in eine Kältestarre und verbringt so den Winter. Im Frühjahr wird er dann wieder munter durch den Garten fliegen und Nahrung suchen.

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Damit das Saatgut schneller keimt

Für eine schnellere Keimung von großen Samen können Sie dem Saatgut ein wenig unter die Arme greifen. Dazu benötigt das Saatgut für 24 Stunden eine feuchte Umgebung bei einer Temperatur von circa 20 Grad Celsius. Geben Sie die Samen für die Aussaat einfach in eine kleine Schale und stellen diese auf ein angefeuchtetes Haushaltstuch. Dann decken Sie die Schale ab und stellen diese an einen dunklen Platz.

Brennnesseln im Garten

Gartentipps zu BrennesselnIn fast jedem Garten sind Brennnesseln zu finden – von einigen wenigen Pflanzen bis hin zu Unmengen. Diese auszumerzen wäre viel zu schade. Schließlich können Sie sich und auch dem Garten Gutes mit dem „Unkraut“ tun. Sie können die Blätter trocknen und als Tee verwenden oder auch die frischen jungen Triebspitzen für ein schmackhaftes Gericht zubereiten. Und aus den restlichen Pflanzen setzen Sie die Brennnesseljauche an, und mit dem Brennnesselsud gehen Sie auf Blattlausjagd.

Wohin mit anfallendem Schnittholz?

Irgendwann legt sich fast jeder Hobby-Gärtner einen Schredder zu. Schließlich will man sein Schnittholz nicht verkommen lassen und verwendet das geschredderte Holz zum Mulchen. Kann man machen, muss man aber nicht. Zeitsparender ist es, wenn Sie sich im Garten eine Ecke aussuchen, in dem Sie das Holz einfach nur zu einem Haufen stapeln und die Zeit für sich arbeiten lassen. Je nachdem, wie viel Schnittholz bei Ihnen anfällt, können Sie den Haufen bis an die drei Meter Höhe anwachsen lassen. Das Schnittholz, das mit dem Boden Kontakt hat, zersetzt sich relativ zügig, sodass Sie bei jedem neuen Schnitt im Herbst und Frühjahr auf dem bereits vorhandenen Haufen weiter häufeln können. Wenn Sie sich im Laufe der Zeit für einen anderen Stapelplatz entscheiden, können Sie die so auf natürlichem Wege entstandene Erde selbstverständlich für Ihren Garten verwenden. Wenn Sie Schnittholz stapeln, haben nicht nur Sie etwas davon, sondern auch eine Vielzahl von Tieren, die sich zwischen dem Holz ansiedeln.

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Dem Boden etwas Gutes tun

Ringelblumen sind nicht nur schön, sondern auch außerordentlich nützlich im Garten. Diese Blumen wirken sich nicht nur positiv auf die Gesundheit des Bodens aus, sondern wehren zudem noch Nematoden ab und nähren während der Blütezeit verschiedene Insekten. Aus diesem Grund sollten Sie recht großzügig die Samen der Ringelblumen im Garten verteilen. Sie machen sich nicht nur im Blumenbeet gut, sondern auch zwischen dem Gemüse und den Kräutern.

Längere Blütenpracht der Lilien im Garten

Wie schnell kann sich doch die üppige Blütenpracht der Lilien ihrem Ende neigen. Damit Ihre Prachtexemplare nicht alle gleichzeitig in voller Blüte stehen, können Sie im Frühjahr, wenn Sie die Zwiebeln setzen, diese in zeitlichen Abständen in die Erde bringen. So setzen Sie von März bis in den Mai hinein alle sieben bis zehn Tage ein paar Lilien-Zwiebeln und können während der Lilien-Saison immer wieder diese kunstvollen Blüten bewundern und genießen.

Wenn Rosen und Obstbäume nicht richtig wachsen wollen

Sie haben vermeintlich alles richtig gemacht und dennoch wollen die Rosen nicht so wachsen, wie Sie es sich wünschen? Auch manche junge Obstbäume gedeihen nicht so wie in Nachbars Garten, obwohl Sie die Bäumchen hegen und pflegen? Bevor Sie an mögliche Krankheiten denken, sollten Sie zuallererst den Standort überprüfen. Welche Pflanzen standen zuvor an dieser Stelle? Manchmal ist das schon des Rätsels Lösung. Viele Pflanzen sind schlicht und ergreifend mit sich selbst unverträglich. Zu ihnen gehören insbesondere die Rosengewächse – Rosenalso Rosen, Himbeeren, Apfel-, Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäume und noch einige andere mehr. Also: Pflanze ausbuddeln und an einer anderen Stelle im Garten beziehungsweise einige Meter weiter wieder einbuddeln.

Schneckenjagd

Gleich morgens können Sie mit der „Jagd“ beginnen und die Pflanzen nach Schnecken absuchen und diese einsammeln. Langschläfer können das auch noch abends nachholen. Verzagen Sie nicht, wenn Sie meinen, dass Sie fertig sind und an der ersten Pflanze, die Sie abgesucht haben, schon wieder die nächsten Schnecken finden. Sie kommen leider nicht alle zur gleichen Zeichen aus ihren Verstecken heraus, um sich am „Buffet“ zu bedienen. Sollte Ihr Garten ein wenig größer sein, suchen Sie sich zuerst die Ecken aus, an denen die Pflanzen wachsen, die Ihnen wichtig sind. Wenn Sie danach noch Zeit und Lust auf eine weitere Runde haben, können Sie ja noch immer die Pflanzen nach Schnecken absuchen.

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Verblühte Zwiebelgewächse pflegen

Wenn die Frühlingsblüher, wie die Schneeglöckchen, Narzissen und auch Tulpen ausgeblüht haben, stört sich so mancher Hobby-Gärtner an den grünen Halmen, die jetzt einfach nur im Beet stehen. Lassen Sie diese so, wie sie sind und schneiden Sie keinesfalls ab, bevor sie nicht vertrocknet, also eingezogen, sind. Auch wenn Sie sich an den Halmen stören – die Pflanzen benötigen diese unbedingt. Denn aus dem Laub ziehen sie sämtliche Nährstoffe heraus, die sie benötigen und bilden dadurch neue Zwiebeln aus.

Beete gegen lästige Gesellen schützen

Kaum haben Sie Ihr Saatgut auf die Beete verteilt, kommt auch schon der „Besuch“. Damit Sie die Möhren, Rettiche, die Radieschen und andere ausgesäte Gemüse sowie gesetzte Pflänzchen, beispielsweise junge Selleriepflanzen, vor den lästigen Gesellen schützen, können Sie über die Beete oder Hochbeete Gemüsefliegennetze spannen. So kann das Gemüse in Ruhe wachsen und Gedeihen.

Sellerie gießen

Sellerie ist ein klein wenig anders, als andere Pflanzen. Im Gegensatz zu diesen schätzen sie einen salzhaltigen Boden. Der ist allerdings in der Regel nicht vorhanden, sodass Sie ein wenig nachhelfen müssen. Damit der Sellerie sich so richtig wohlfühlt und seinem Gedeihen nichts im Wege steht, können Sie dem Gießwasser ein wenig Kochsalz beigeben – ein Esslöffel auf eine Zehn-Liter-Kanne voll Wasser ist genügend. Mit diesem Wasser gießen Sie nun täglich, bis die Kanne leer ist. Danach können Sie den Sellerie wieder mit normalem Wasser versorgen. Achten Sie beim Gießen darauf, dass andere Pflanzen nichts von dem Salzwasser abbekommen – lediglich der Sellerie, ob nun Wurzel- oder Stangensellerie, mag und verträgt es.

Natürliche Nährstoffe – nicht nur für die hungrigen Starkzehrer

Wenn die Pflanzen im Garten wachsen und gedeihen, benötigen sie ausreichend Nährstoffe. Das gilt insbesondere für die sehr hungrigen Starkzehrer, zu denen unter anderem Zucchini und Tomaten gehören. Für die notwendigen Nährstoffe sorgen selbst hergestellte Pflanzenjauchen, wie beispielsweise die Brennnesseljauche.

Achten Sie beim Düngen mit der Pflanzenjauche darauf, dass der Boden nicht vollkommen trocken ist oder im gegenteiligen Fall vor Nässe trieft. Wenn Sie also gerade erst die Pflanzen im Garten gewässert haben, warten Sie noch einige Stunden ab. Dann ist der Boden genau richtig: nicht zu nass oder zu trocken.

Beim Gießen ist es wichtig, dass Sie die verdünnte Pflanzenjauche dicht um die Pflanze herum verteilen – so können die Wurzeln die Nährstoffe gut aufnehmen. Zudem gießen Sie so nicht auf das Blattwerk der Pflanzen.

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Kletterhilfen für Stangenbohnen

Stangenbohnen sind wahre Kletterkünstler und benötigen eine entsprechende Kletterhilfe, an der sie empor wachsen können. Dafür gibt es verschiedene Hilfen, die Sie den Stangenbohnen anbieten können. Ganz klassisch: Ein Gartentipps zu Kletterhilfe für Stangenbohnenmindestens drei Meter langer Stab, den Sie entsprechend tief in die Erde einbringen, damit diese samt Pflanze nicht bei Wind und Wetter umfällt.

Ebenfalls einfach in der Handhabung ist ein Stangen-Schnüren-Konstrukt. Hierbei befestigen Sie an der Spitze der Stange sechs bis zehn wetterfeste und gleichlange Schnüre. Die Anzahl ist abhängig davon, wie viele Stangenbohnen Sie anpflanzen möchten und Platz zur Verfügung steht. Je kleiner der Winkel später wird, desto weniger Platz ist für die Pflanzen vorhanden. Die Stange wird samt der Schnüre an der Spitze tief und fest in den Boden gebracht. Nun verteilen Sie die Schnüre gleichmäßig um die Stange herum. Zur Verankerung der Schnüre im Boden sind ordentliche Heringe prima geeignet.

Anstelle der Schnüre können Sie auch Holzstangen verwenden. Diese werden kreisförmig gegeneinander gelegt und miteinander befestigt. Am Fuß der Stangen können Sie zusätzlich noch Schlüsselringe befestigen, die Sie mit Heringen am Boden verankern. So wird diese Konstruktion stabiler und hat auch bei Wind genug Halt. Allerdings benötigen die Holzstangen immer mal wieder ein wenig Pflege. Damit der Regen und die Sonnenstrahlen das Holz nicht angreifen können, sollten Sie dieses vor dem Anbau mit einer biologischen Lasur behandeln. So haben Sie über mehrere Jahre Holzstangen, an denen die Stangenbohnen ranken können.

Aber auch eine Pergola, ein Gartenhäuschen oder ein Zaun sind Klettermöglichkeiten für die Stangenbohnen, sofern die Standortansprüche gegeben sind. An den Wänden des Häuschens und den Streben können Sie senkrechte Schnüre spannen, an denen die Pflanze ausreichend Halt findet.

Zwischen die Stangenbohnen können Sie noch Bohnenkraut pflanzen – das Kraut wehrt die Schwarze Bohnenlaus ab und ist zudem förderlich für den Geschmack der Bohnen.

Im Frühjahr die Beete für die Saison vorbereiten

Wenn die Beete im Garten nicht nur schneefrei, sondern auch gänzlich abgetrocknet sind, beginnt so langsam die Saison für die Hobby-Gärtner. Wenn es das Wetter und das Klima erlauben, entfernen Sie eventuelle Mulchreste und das Unkraut, das während der kalten Jahreszeit gewachsen ist.

Langtriebe bei Sauerkirschen einkürzen

Nicht nur Himbeeren tragen ihre leckeren Früchte am einjährigen Holz, sondern auch Sauerkirschen. Damit Sie immer genügend Früchte ernten können, werden direkt nach der Ernte die Langtriebe eingekürzt. Zusätzlich werden dicht stehende Äste ausgelichtet. Mit diesen Maßnahmen sorgen Sie dafür, dass die Fruchttriebe für die nächste Saison zum Wachstum angeregt werden. Der Grund dafür, dass Sie diesen Schnitt direkt nach der Sauerkirschen-Ernte vornehmen, besteht darin, dass Neutriebe ausreichend Zeit benötigen, um vor der kalten Jahreszeit noch zu verholzen. Denken Sie beim Rückschnitt daran, dass Sie immer scharfes und sauberes Schneidewerkzeug benutzen. So verletzen Sie den Baum nicht unnötig und vermeiden eine Ausbreitung verschiedener Krankheiten.

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Kräuterjauche – nicht nur Gemüse freut sich über Nährstoffe

Kräuterjauchen lassen sich ganz einfach und unproblematisch selbst herstellen, so beispielsweise die Brennnesseljauche. Doch manches Mal hat man vertut man sich beim Ansetzen und hat später mehr als genug übrig. Die übrige Jauche, die Sie nicht mehr im Gemüsegarten unterbringen, können Sie dennoch gut (ver)brauchen und die Obstbäume im Garten mit zusätzlichen Nährstoffen versorgen. Denn gerade tragende Bäume benötigen viel Nahrung. Selbst nach der Ernte sind die Obstbäume dankbar für weitere Nährstoffe: zum Ansetzen der Blütenknospen, die im folgenden Jahr für die Ernte aus dem eigenen Garten sorgen.

Schwere Blütenköpfe benötigen eine Stütze

So manche Gartenstaude ist nicht nur schön gewachsen, sondern zeigt auch gerne ihre ganze Blütenpracht. Und diese sind bei einigen Stauden, wie beispielsweise der Pfingstrose, schon Gartentipps zu Pfingstrosesehr groß geraten. Die an sich schon nicht leichten Blütenköpfe werden an einem Regentag noch schwerer. Das Ergebnis: Die Pracht liegt auf dem Boden. Damit die Stängel gar nicht erst ins Wanken geraten, sollten Sie den Pflanzen etwas unter die Arme greifen. Das können Sie ganz einfach, indem Sie die Stängel mit ausladenden Blüten etwas stützen. Aber nicht nur die großblütigen Stauden benötigen Hilfe, sondern auch die hochgewachsenen. Ihre langen Stängel knicken sehr leicht bei Wind und Wetter um. Damit dieser Fall nicht eintritt, drücken Sie Stäbe, die es in verschiedenen Ausführungen gibt, einfach tief in den Boden, damit diese genug Halt haben. Dann brauchen Sie die Stängel nur noch an den Stäben befestigen. Fertig ist der Wind-und-Wetterschutz.

Erbsen anbauen

Wenn Sie Erbsen anbauen, achten Sie in den kommenden Jahren darauf, dass diese nicht erneut an der gleichen Stelle im Garten stehen. Denn dieses Gemüse ist mit sich selbst unverträglich. Warten Sie mindestens sechs Jahre ab, bevor Sie erneut an dieser Stelle Erbsen säen. Zudem Sollten Erbsen auch nicht auf schmetterlingsblühende Gründüngung, wie etwa die Lupine, und auf Bohnen in Folge gesät werden.

Große Kürbisse ernten

Viele Kürbispflanzen erobern während des Sommers ganze Beete im Garten – und das manches Mal in einem recht rasanten Tempo. Allerdings leidet die Größe der Kürbisse darunter, wenn Sie dem nicht Einhalt gebieten. Vorausgesetzt, dass Sie schöne große Kürbisse ernten möchten. Sollte das der Fall sein, entfernen Sie Fruchtansätze, sodass jeder Trieb nur noch zwei besitzt. Die Blätter hingegen werden nicht entfernt. Denn aus diesen bildet die Kürbispflanze sämtliche Nährstoffe, die sie für das Wachstum der Kürbisse benötigt. Sollte sich die Kürbispflanze bereits im nächsten Beet breit gemacht haben und lässt anderen Pflanzen dort nicht mehr genügend Platz, können Sie diese „übergelaufenen“ Triebe natürlich entfernen.

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Achtung: Nachwuchs im Garten

Etwa ab Mai sind die Vögel mit Aufzucht beschäftigt. Damit diese ungestört ihren Nachwuchs versorgen und aufziehen können, sollten Sie bis Ende Juni Ihre Gehölze, Hecken und Bäume links liegen lassen. Schneiden können Sie auch noch, wenn die Kleinen ausgeflogen sind. Denken Sie aber auch daran, dass nicht alle Vögel höhere gelegene Plätze für ihre Nester auswählen. Nicht nur in den Wiesen, sondern auch in manchen Gärten sorgen die Bodenbrüter für ihre Nachkommen.

Himbeeren im Garten pflegen

Gartentipps zu Himbeeren im GartenDie am einjährigen Holz tragenden Himbeeren sorgen schon im Sommer für die Fruchtruten, die im kommenden Jahr die Beeren tragen. Aus dem Grund schneiden Sie nach der Himbeer-Ernte die abgeernteten Ruten direkt über dem Boden ab. Diese Triebe erkennen Sie ganz einfach: sie besitzen eine rissige und dunkle Rinde. Sollten Sie im Garten einen Haufen angelegt haben, auf dem das gesamte Schnittholz landet, können auch die Himbeer-Ruten dort landen. Halten Sie aber ausreichend Abstand zwischen den geschnittenen Ruten und den Himbeersträuchern ein. So vermeiden Sie, dass sich die Rutenkrankheit im Garten breit macht.

Kernobst: Fruchtansätze ausdünnen für große Früchte

In manchen Jahren bilden Obstbäume, wie Birnen- und Apfelbäume, mehr als reichlich Fruchtansätze aus. So reifen zwar eine ganze Menge Früchte heran, die aber in der Regel nicht die Größe erreichen, wie sie könnten. In dem Fall können Sie gezielt nachhelfen, indem Sie die Fruchtansätze ausdünnen – so steckt der Baum die Kraft nicht in alle heranreifenden Früchte. Pro Fruchtstand sind ein bis zwei Früchte vollkommen ausreichend, damit Sie noch eine ordentliche Ernte haben. Gute drei Wochen nach der Blüte können Sie Hand anlegen: Schneiden oder knipsen Sie einfach jeweils die kleinsten Fruchtansätze raus. Das macht bei hohen und ausladenden Bäumen zwar viel Arbeit, aber dafür werden Sie mit großen und saftigen Früchten aus dem eigenen Garten belohnt.

Was machen mit einem abgeernteten Beet?

Wenn Sie ein Beet komplett oder nur partiell abgeerntet haben, können Sie entweder die Folgetracht anpflanzen oder auf das leere Beet, beziehungsweise die durch die Ernte entstandenen Freifläche zwischen dem Gemüse, Gründüngerpflanzen säen. Wenn Sie sich für eine Folgetracht entschieden haben, können Sie die Gründüngerpflanzen auch noch im September ausbringen.

Vielleicht haben Sie auch gar keine Zeit sich um das leere Beet im Garten zu kümmern, weil Sie in Kürze in den Urlaub fahren und benötigen eine pflegeleichte Alternative während Ihrer Abwesenheit. Damit der Boden in dieser Zeit nicht gänzlich austrocknet, was gerade während der Sommermonate der Fall sein kann, wässern Sie diesen gründlich und versehen ihn mit einer dicken Mulchdecke. Die Mulchdecke schützt den Boden im Garten nicht nur vor dem Austrocknen, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass „Unkraut“ nicht aus dem Boden schießt. So können Sie nach dem Urlaub noch ein paar Tage entspannen und müssen nicht gleich durch die Beete hetzen und Unkraut jäten.

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Fallobst im Garten aufsammeln

Sobald Sie unter Ihrem Apfelbaum im Garten Fallobst feststellen, sammeln Sie am besten täglich die heruntergefallenen Äpfel auf. Solange diese nicht verwurmt oder gar faulig sind – in dem Fall gehört das Fallobst auf den Kompost – können Sie die Äpfel verarbeiten. Beispielsweise für frischen Apfelsaft, oder Kompott oder einen leckeren Apfelkuchen.

In der Regel werden nicht alle Äpfel am Baum gleichzeitig reif. Daher sollten Sie mehrmals pflücken. Insbesondere die noch kleineren Früchte profitieren davon – sie legen noch an Gewicht zu. Achten Sie beim Ernten darauf, dass Sie sorgsam mit den Äpfeln umgehen, da sie schnell Druckstellen bekommen.

So beeinflussen Sie das Kleinklima in Ihrem Garten

Schaffen Sie kleinere Einheiten in Ihrem Garten. Diese „Parzellen“ werden von einer Beetumrandung umgeben. Dazu eignet sich nicht nur Buchs, der in vielen Gärten als Beetumrandung dient, sondern auch viele Stauden mit niederem Wuchs. Sollten Ihnen Kräuter eher zusagen, stellt das kein Problem dar. Sie können beispielsweise duftenden Lavendel anpflanzen oder auch Schnittlauch, den Sie bei Bedarf ernten. Den Lavendel können Sie zusätzlich noch mit Bodendeckern unterpflanzen, die die gleichen Standortansprüche haben. Als Beetumrandung eignet sich auch Tagetes hervorragend. Diese hübsch blühende Pflanze verbessert die Bodenstruktur und dezimiert schädliche Nematoden.

Nicht nur Mauern können Wärme speichern, sondern auch Steine. Schichten Sie Steine beispielsweise zu einem Haufen. Den Steinhaufen oder Trockenmauern können Sie mit verschiedenen Steingartengewächsen, wie der anspruchslosen Hauswurz, bepflanzen. Bepflanzte Steine oder Mauern sehen nicht nur schön aus, sondern dienen vielen Tieren als Schlupfwinkel – darunter auch zahlreiche Nützlinge, die die Pflanzenschädlinge in Schach halten.

Manche Ecken im Garten sind zugig oder dem Wind schutzlos ausgeliefert. Damit der Wind nicht durch den Garten fegen kann, sollten Sie Hecken anpflanzen oder bereits vorhandene Gartenzäune bepflanzen. So halten Sie den Wind aus Ihrem Garten fern, während die Nachtwärme nicht so schnell entweicht. Insbesondere wärmeliebende Pflanzen profitieren davon.

Ein Teich im Garten bietet den Vorteil, dass verdunstetes Wasser im Sommer und an besonders heißen Tagen für Abkühlung sorgt. Im Winter hingegen kann der Gartenteich frostige Nächte abmildern. Bedenken Sie vor dem Teichbau, dass auch ein kleiner Teich regelmäßige Pflege benötigt.

Nützlich für die Gartengestaltung: ein Pflanzplan

Damit sich Ihr Garten prächtig entwickelt und zur Erholung einlädt, sollten Sie sich bereits im Vorfeld einige Gedanken machen, wie das Vorhaben am besten Gartentipps zum Garten planengelingt. Sinnvoll ist es, wenn Sie Ihre Gedanken zu Papier bringen und Ihren Garten – möglichst maßstabsgetreu – aufzeichnen. Neben Millimeterpapier eignet sich auch schlichtes Karo- oder Blankopapier.

Tragen Sie auch bereits vorhandene Gehölze, Stauden und Bäume ein. Zeichnen Sie auch an den größten Teil des vorhandenen Schattens ein. So können Sie später besser sehen, wohin beispielsweise die Schattenliebhaber gepflanzt werden. Denn die jeweiligen Standortansprüche, ob nun von Sommerblumen, Stauden oder Gehölzen, müssen von Ihnen berücksichtigt werden.

Beginnen Sie Ihre Planung mit Bäumen, die Sie eventuell noch pflanzen möchten, und den Gehölzen. Danach zeichnen Sie die Stauden ein und zum Schluss kennzeichnen Sie die Standorte für die Sommerblumen.

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Den Ziergarten mit Dünger versorgen

Die meiste Nahrungsergänzung in Form von Dünger benötigen die Pflanzen während der Austriebszeit und vor der Blüte. Der ideale Zeitpunkt für die erste Düngergabe der Pflanzen im Ziergarten ist dann gegeben, sobald die Triebe der Zwiebelblumen, die im Frühjahr ihre bunte Blütenpracht präsentieren, einige Zentimeter aus der Erde heraus schauen. Neben verschiedenen Nährstoffen benötigen die Pflanzen insbesondere Stickstoff für ihr Wachstum.

Gerade Garten-Neulinge neigen dazu, es mit der Düngergabe zu gut zu meinen. Ein Übermaß an Nährstoffen im Garten bekommt den Pflanzen ebenso wenig wie ein Mangel. Nicht nur die Pflanzen können bei einer Überdüngung Schaden nehmen, sondern auch die Umwelt – beispielsweise das Grundwasser.

Damit ein ausgewogenes Verhältnis besteht, sollten Sie den Nährstoffgehalt Ihres Gartenbodens testen lassen. Anhand einer Bodenanalyse können Sie prüfen lassen, welche Nährstoffe in welchen Mengen vorhanden sind und der Boden im Garten tatsächlich benötigt. Die Bodenproben schicken Sie an ein Labor, beispielsweise im Untersuchungszentrum der Landwirtschaftskammer, welches die Probe gegen eine Gebühr analysiert und auswertet.

Legen Sie ein Buch über Ihren Garten an

Im Laufe der Jahre sammelt jeder Hobby-Gärtner Erfahrungen. Meist hat man diese im nächsten Jahr bereits wieder vergessen. Abhilfe schafft ein kleines „Tagebuch“ über Ihren Garten. Kaufen Sie sich ein schönes Blanko-Buch oder ein Notizheft – nehmen Sie, was Ihnen persönlich zusagt.

In diesem Buch können Sie sämtliche Erfahrungen eintragen, die Sie im Jahresverlauf in Ihrem Garten gemacht haben. Sie können beispielsweise schon im Vorfeld Einteilungen für die Monate machen oder die Erfahrungen nacheinander schreiben – vergessen Sie das Datum dabei nicht.

Notieren Sie sich zum Beispiel die Aussaattermine Ihrer Lieblings-Sommerblumen oder -Gemüsesorten, wann Sie wo welche Samen gekauft haben, welche Pflanzen wann besondere Pflege oder einen Schnitt benötigen, welche Pflanzen innerhalb der Mischkultur miteinander harmonieren und und und. Tragen Sie in Ihr Buch ein, was Ihnen am Herzen liegt. Denn es ist IHR ganz persönliches Gartenbuch.

Nistkästen für Vögel an geeigneten Stellen im Garten anbringen

Gerade Höhlenbrüter, zu denen beispielsweise Stare und Meisen gehören, nehmen als Alternative zum Brüten gerne Nistkästen. Denn in der Natur finden sie nicht immer natürliche Höhlen für die Aufzucht ihrer Jungen. Damit die Vögel im Frühjahr die von Ihnen bereitgestellten Nistkästen auch annehmen, sollten Sie die Vorlieben Ihrer Gäste kennen.

Bevor Sie die Nistkästen kaufen, beobachten Sie, welche Vögel sich überhaupt in Ihrem Garten und in der näheren Umgebung befinden. Denn neben Höhlenbrütern gibt es auch Halbhöhlenbrüter. Zudem gibt es auch Nistkästen für Eulen und Fledermäuse. Und nicht jedem behagt ein „Einheitskasten“ – da sind Vögel sehr wählerisch.

Für die Aufzucht der Jungen sind höher gelegene Plätze im Garten ideal. Bringen Sie die Nistkästen in Höhen zwischen drei bis vier Metern an. Dazu eignen sich natürlich Bäume, die Hauswand oder Stangen. Die Stangen sollten Sie im Boden gut verankern, damit sie an windigen Tagen nicht hin und her schaukeln.

Die Nistkästen werden so angebracht, dass die Vögel ohne Hindernis frei in das Einflugsloch gelangen können. Wählen Sie die Plätze für die Nistkästen so aus, dass das Einflugsloch nach Osten zeigt. So sind die Eier, und später die Brut, vor Wind und Wetter geschützt.

Denken Sie auch daran, dass Sie einen zusätzlichen Schutz anbringen, falls Katzen oder Marder leicht Beute machen können.

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Im Frühjahr die Pflanzen im Garten gießen

Nicht nur zu viel Nässe bedeutet Stress für Ihre Pflanzen, sondern auch Trockenheit. Gestresste Pflanzen, ob nun im Freiland oder Kübel sowie Zimmerpflanzen, sind besonders anfällig für einen Befall mit Pflanzenkrankheiten oder -schädlingen.

Gerade im Frühjahr leiden die Pflanzen Durst. Denn die Frühjahrsniederschläge, die die Pflanzen mit dem notwendigen Wasser versorgen, werden in vielen Gebieten Deutschlands Gartentipps zum Blumen im Garten gießenlangsam zur Rarität. Hinzu kommt, dass dem Boden zusätzlich durch den kalten Wind Feuchtigkeit entzogen wird. Schädlich ist diese Trockenheit für die Pflanzen im Garten, da sie vor dem Austrieb die meiste Wassermenge benötigen.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob eine zusätzliche Wassergabe notwendig ist, können Sie die im Boden vorhandene Feuchtigkeit fühlen. Dazu graben Sie mit einer einfachen Handschaufel gute 25 bis 30 Zentimeter tief in die Erde. Mit der Hand können Sie fühlen, wie viel Feuchtigkeit vorhanden ist. Erscheint Ihnen die Erde zu trocken, sollten Sie Ihre Pflanzen mit Wasser versorgen.

Vergessen Sie auch Ihre Zwiebelgewächse und Laub austreibenden Gehölze nicht. Diese benötigen ebenfalls bei Trockenheit ausreichend Wasser.

Natursteinplatten in den Beeten

Wenn Sie sich die Gartenarbeit ein wenig erleichtern möchten, sollten Sie sich kleine Gehflächen mit Natursteinen schaffen. Dazu legen Sie einfach die notwendige Menge an Natursteinplatten in die Zwischenräume Ihrer Beete. So können Sie Ihre Beete, beispielsweise Stauden- oder Kräuterbeete, auch bei nassem Boden mit sauberen Schuhen verlassen.

Legen Sie die Steinplatten so, dass Sie ohne große Schritte von Platte zu Platte gelangen. Das erleichtert Ihnen sämtliche anfallenden Arbeiten im Beet – wie gießen, jäten, mulchen oder schneiden. Zudem festigen Sie den Boden durch Ihre Schritte nicht.

Die Natursteinplatten sind nicht nur ein natürliches Gestaltungselement und nützlich für den Menschen, sondern auch für verschiedene Tiere, die unter den Platten ihre Behausung haben.

Anbauplanung für Ihren Nutzgarten

Der Winter bietet sich geradezu für die Gartenplanung an. Bei Schnee und Frost bleibt meist ausreichend Zeit, um die Gartengestaltung für den Nutzgarten zu planen und auszuarbeiten.

Auch wenn Sie nicht im Besitz eines großen Gartens sind, müssen Sie die Flinte nicht ins Korn werfen. Selbst eine kleine Fläche, die als Nutzgarten zur Verfügung steht, kann Ihnen eine ordentliche Ernte bescheren.

Damit Ihre Anbauplanung was wird, greifen Sie jetzt am besten zu Stift und Papier und notieren sich die folgenden Fragen:
Was möchte ich in meinem Garten anbauen?
Wie viel Platz ist vorhanden und benötige ich für den Anbau?
Wie große ist die benötigte Saatgutmenge? Habe ich noch Saatgut aus der letzten Saison übrig? Wo beziehe ich das Saatgut (beispielsweise Gartencenter, Internet)?
Habe ich noch ausreichend Anzuchterde und kleine Töpfe zum Vorziehen?
Welches Gemüse muss ich wann vorziehen?
Wie lange ist das Beet im Nutzgarten mit den jeweiligen Gemüse- und Salatsorten belegt? Wann kann ich Sorten nachpflanzen (Vor- und Nachkultur, Fruchtfolge)?
Wie ist es um die Nachbarschaftsverhältnisse bestellt? Welche Pflanzen sind sich grün innerhalb der Mischkultur?

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Tipps für Garten-Neulinge

Sie haben endlich einen Garten und freuen sich darauf, diesen zu gestalten und zu bearbeiten? Sie sprudeln nahezu über vor Ideen und haben sich schon sämtliche Pflanzen ausgesucht und warten nur noch darauf, dass Sie endlich mit der Gartenarbeit beginnen können? Und die kommenden Wochenenden sind schon für den Garten verplant, damit Sie Ihr „Pensum“ schaffen? Denn der erste eigene Garten soll ja möglichst schnell in ein Paradies verwandelt werden.

Gerade Garten-Neulinge können es nicht abwarten. Mit viel Freude und Elan planen Sie und machen sich an die Gartenarbeit. Doch oftmals wird aus dieser Lust nur noch purer Frust. Der Grund für die Frustsituation liegt meist auf der Hand: Sie als Garten-Neuling haben sich einfach nur zu viel vorgenommen.

Ein schöner Garten braucht seine Zeit, bis alles so ist, wie Sie es geplant haben und sich wünschen. Das gilt nicht nur für den Ziergarten, sondern auch für den Nutzgarten.

Damit Ihnen als Garten-Neuling nicht die Lust am eigenen Garten vergeht, haben wir ein paar Tipps für Sie:
Fangen Sie klein an. Und zwar gezielt mit anspruchslosen und pflegeleichten Pflanzen. Egal, ob es sich dabei um Blumen, Stauden, Gemüse, Kräuter, Gehölze oder gar Bäume handelt. Wichtig ist, dass Sie dabei immer die jeweiligen Boden- und Standortansprüche der Pflanzen beachten.

Pflegen Sie Ihren Garten regelmäßig. Natürlich sollen Sie auch entspannen. Aber: sobald Sie nicht am Ball bleiben, können Sie für manche Arbeiten im Garten eine Großaktion einplanen. Vergleichen Sie einfach mal Ihren Garten mit dem Abwasch. Wenn der sich über Tage oder gar Wochen häuft, stehen Sie vor einem riesigen Berg, der angegangen werden will.

Gemüse aus dem eigenen Garten ist eine tolle Sache. Damit Sie auch eine Ernte haben und verschiedene Gemüsesorten genießen können, beschränke ich mich als Beispiel auf die Aussaattermine. Schreiben Sie sich am besten sämtliche Termine auf – von der Aussaat bis zur Kultivierungsdauer. Wenn Sie einfach Samentütchen für Samentütchen aussäen, kann es Ihnen passieren, dass Sie sich in der nächsten Zeit nur noch von Salat ernähren. Beziehungsweise dem Gemüse, das gerade unzählig auf die Ernte wartet.

Abhilfe gegen einen möglichen Frust, der entstehen kann, schafft ein sorgfältig erstellter Pflanzplan. In diesem können Sie sämtliche Termine festhalten. Oder ein eigenes Garten-Tagebuch, das für Sie zum ständigen Begleiter wird.

Blütenzauber im Garten

Haben Sie im Herbst rechtzeitig Knollen- und Zwiebelblumen in den Boden gesteckt? Dann steht der Blütenpracht im Vorfrühling nichts mehr im Wege. Damit der Boden zwischen den Zwiebel- und Knollenblumen abgedeckt und gut geschützt ist, pflanzen Sie beispielsweise Vergissmeinnicht, herrlich blühende Stiefmütterchen, Duftveilchen, bunt blühende Primeln oder Goldlack dazwischen. Genießen Sie die ersten Sonnentage im Garten – inmitten dieser Farben- und Formenpracht, während die Blumen um die Wette blühen und ihre Blüten zur Schau stellen.

Anzuchterde aus eigenem Kompost herstellen

Wenn Sie Ihre Anzuchterde aus eigenem Kompost aus Ihrem Garten herstellen möchten, ist das kein Problem. Achten Sie aber darauf, dass der Kompost wenigstens drei Jahre abgelagert ist. In frischem Kompost sind zu viele Nährstoffe für die kleinen Pflanzen enthalten. Deren zarte Wurzeln würden bei diesem Überangebot verbrennen.

Zusätzlich geben Sie Ihrem Kompost, den sie als Anzuchterde verwenden möchten, noch Sand und Mutterboden bei. Achten Sie beim Mischen darauf, dass die Mischung locker ist, sich aber im feuchten Zustand noch kneten und zu einer Kugel formen lässt.

Anzuchterde sollte möglichst frei von Keimens ein. Dies erreichen Sie, wenn Sie kleinere Mengen Ihrer selbst hergestellten Anzuchterde in einen Bratschlauch füllen. Diesen legen Sie in einen Backofen. Dort verbleibt der gefüllte Bratschlauch bei 100° Celsius mindestens eine Stunde.

Denken Sie daran, dass nicht alle Pflanzen bei der Anzucht die gleichen Nährstoffbedingungen möchten. Tomaten, Paprika und Gurken beispielsweise bevorzugen eine Anzuchterde, die sehr arm an Nährstoffen ist.

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So verhindern Sie das Zufrieren Ihres Gartenteichs

Damit die Faulgase ungehindert abziehen können, sollten sie Halme und Rohrkolben nicht abschneiden. Alternativ oder zusätzlich können Sie auch Rohrbündel, gebündeltes Stroh ist für diesen Zweck ebenfalls geeignet, verwenden. Gartentipps zum GartenteichDiese Bündel werden mit einer leichten Schräglage ins Wasser gelegt. Dadurch können Faulgase ebenso abziehen.

Mit ganz einfachen Mitteln können Sie auch einen Eisfreihalter selbst basteln. Dazu benötigen Sie einen Plastikeimer mit Deckel, einige Steine und ein Brett. Die Steine benötigen Sie, um den Eimer zu beschweren. Achten Sie darauf, nicht zu viel Gewicht zu verwenden – der Eimer soll sich ja nicht unter der Wasseroberfläche befinden. Nachdem Sie den Eimer mit den Steinen befüllt haben, verschließen Sie diesen mit dem Deckel. Ansonsten würde möglicher Schnee den Eimer füllen und zusätzlich beschweren. Nun schieben Sie das Brett durch den Henkel des Eimers und hängen das Brett über den Teich, sodass die jeweiligen Enden am Ufer aufliegen. Der Eimer hält nun bei Frost die gefrorene Fläche offen. Wenn der Gartenteich vereist ist, sollten Sie bei gutem Wetter den Eimer entfernen und für einige Stunden lüften.

Frischer Feldsalat liefert Vitamine im Winter

In beispielsweise Balkonkästen angepflanzter Feldsalat können Sie im Winter in ein Kalthaus oder einen unbeheizten Wintergarten stellen und dort belassen. In der Regel reift er so geschützt aus, sodass Sie ihn ernten und im Winter immer wieder frische Vitamine aus dem eigenen Anbau genießen können. Wenn Sie Ihren Feldsalat bis spätestens Ende September ausgesät haben, ist er nicht so empfindlich und verträgt sogar leichten Frost. Um diese Jahreszeit sind die Temperaturen für die Keimung günstig – etwa 15 Grad Celsius sind ideal, damit der Feldsalat keimt. Wenn Sie den Salat gegen die anstehenden Nachtfröste schützen möchten, sorgt ein Garten-Vlies für den notwendigen Schutz.

Wenn der Feldsalat reif ist, ernten Sie erst einmal die besonders dicht stehenden Pflanzen ab. So bleibt für die anderen Pflanzen ausreichend Platz, dass diese schöne und große Rosetten ausbilden können.

Ist das Gemüse auf dem Beet gefroren, wird nicht geerntet

Wenn das Wintergemüse im Beet, wie beispielsweise Grünkohl, durch nicht zu starken Frost gefroren ist, verbleibt es an Ort und Stelle und wird nicht geerntet. Bevor Sie die Pflanze überhaupt anfassen, warten Sie solange ab, bis diese aufgetaut ist. Da die Zellen der Pflanze durch den Frost Schaden nehmen und sich regenerieren müssen, reagieren sie auf (unnötiges) Anfassen sehr empfindlich. Mit den Fingern würden Sie das Gewebe zerdrücken und zu Grunde richten.

Mit Tagetes für einen gesunden und bedeckten Garten sorgen

Hin und wieder kommt es vor, dass die Gemüsebeete brach liegen oder nicht alle Stellen in den Staudenbeeten bepflanzt sind. Damit die Erde bedeckt und geschützt ist, können Sie auch Tagetes säen. Die hübsch blühenden Studentenblumen sind nicht nur eine Gartentipps zu StudentenblumenNahrungsquelle für verschiedene Insekten, sondern haben auch die Eigenschaft, die Bodenstruktur zu verbessern und zudem noch Nematoden zu dezimieren. Sie können die Tagetes im gesamten Garten aussäen. Oder Sie nutzen die gesundheitsfördernde Blume als Beetumrandung.

Nisthilfen – nicht nur für Vögel

Damit im Garten ein ökologisches Gleichgewicht besteht, sind wir unter anderem auf die Hilfe verschiedener Tiere angewiesen. Zu ihnen gehören nicht nur Vögel, sondern auch verschiedene Insekten und auch Wildbienen. Damit diese sich in Ihrem Garten ansiedeln und wohlfühlen, sollten Sie den Tieren ein wenig unter die Arme greifen. Damit diese Schutz für sich und ihre Nachkommen haben, sollten Sie an sinnvollen Stellen Nisthilfen und Bruthölzer im Garten aufhängen beziehungsweise zur Verfügung stellen.

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Beetumrandungen anlegen, damit der Garten übersichtlicher wird

Ob Sie nun einen kleinen oder großen Garten haben – mit einer Beetumrandung wirkt der Garten gleich viel übersichtlicher. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, um die Stauden- oder Gemüsebeete einzurahmen. So können Sie die Beete mit einfachen Mitteln vom Rasen oder auch Wegen trennen. Die Beetumrandungen dienen nicht nur der besseren Übersicht, sondern sind gleichzeitig auch ein wunderbares Gestaltungsmittel, um den Garten lebendiger wirken zu lassen. Je nach Geschmack und Gartengröße können Sie die verschiedensten Materialien für die Umrandung nutzen.

Häufig werden niedrige Heckenpflanzen als Beetumrandung genutzt, die kompakt und kleinwüchsig sind. Der Klassiker ist hier sicherlich der Buchs, der auch gerne im Rosen- oder Bauerngarten als Umrandung genutzt wird. Damit die Heckenpflanzen nicht in die Höhe schießen und schön kompakt bleiben, benötigen sie im Frühjahr sowie im Spätsommer den notwendigen Rückschnitt. Beim Pflanzen sollten Sie daran denken, dass Sie ausreichend Abstand beim Pflanzen zwischen den kleinwüchsigen Heckenpflanzen und den Beetpflanzen lassen. Die Pflanzen in den Beeten können durch ihren Wuchs die Heckenpflanzen „bedrängen“. Befindet sich die Beetumrandung in sonniger Lage, können Sie beispielsweise Thymian, Lavendel, Currykraut, Sonnenröschen, Heiligenkraut oder auch Schleifenblumen pflanzen. Im Schatten hingegen ist das Licht ausreichend für Gamander und Buchs.

Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie Ihre Beetumrandung aus Flechtzäunen anlegen. Diese sind einfach in der Anfertigung und zudem auch noch äußerst individuell als Gestaltungselement im Garten. Alternativ können Sie Flechtzäune auch kaufen.

Auch Holz ist eine Möglichkeit der Beetumrandung. Diese können Sie ebenfalls mit ein wenig Geschick selber bauen oder schon fertig im Baumarkt kaufen. Denken Sie daran, dass Holz regelmäßig Pflege benötigt, damit es nicht modert. Alle paar Jahre müssen Sie das Holz beispielsweise mit einer Lasur versehen.

Mit Natursteinen oder auch großen Kieseln können Sie ebenfalls eine individuelle Beetumrandung schaffen. Sollten Sie einen großen Garten haben, können Sie die Steine etwas breiter auslegen und zusätzlich bepflanzen. Beispielsweise mit Steingartengewächsen – vorausgesetzt, dass die Standortansprüche der Pflanzen gewährleistet sind.

Den rotblättrigen Horn-Sauerklee im Auge behalten

Der Horn-Sauerklee, der auch unter dem Namen Gehörnter Sauerklee geläufig ist, ist zwar hübsch anzusehen, vermehrt sich aber auch äußerst schnell im Garten. Die Folge: Das „Unkraut“ überwuchert im Nu schwach wachsende Gartenpflanzen. Die vom Frühjahr bis Herbst gelb blühende Pflanze wurde zumeist durch südländische Baumschulpflanzen in unsere Breiten eingeschleppt. Inzwischen hat sich der rottblättrige Horn-Sauerklee zu einem sehr hartnäckigen „Unkraut“ entwickelt. Diese Pflanze vermehrt sich wie die Quecke oder dem einnehmenden Giersch auch über die Ausläufer. Entziehen Sie dem Gehörnten Sauerklee also rechtzeitig die Wachstumsgrundlagen: Noch bevor die Samen ausreifen, sollten Sie diesen Klee auszupfen. Machen Sie sich die Mühe des Zupfens auch auf stark überwucherten Flächen. Denn wenn Sie den Boden hacken oder fräsen, verbleiben kleine Pflanzenstücke in der Erde, die erneut austreiben.

Winterzeit ist Bastelzeit

In der Regel ist die kalte Jahreszeit oftmals alles andere als einladend. Der Himmel ist grau und wolkenverhangen, es regnet in Strömen und die Sonne lässt sich nur selten blicken. Dann Gartentipps zum Bastelnzieht es uns in die eigenen vier Wände. Dort warten das Sofa und meist der quäkende Fernseher. Wie wäre es bei dem Wetter mal wieder mit einem schönen Familien- und Basteltag? Sicherlich haben Sie den einen oder anderen Tontopf, der darauf wartet, in der nächsten Saison wieder bepflanzt zu werden. Mal ganz ehrlich: Sehen diese Tontöpfe nicht irgendwie langweilig aus? Schnappen Sie sich Ihre Kinder und bewaffnen sich mit Farbe. Holen Sie wasserfesten Lack in den unterschiedlichsten Farben und ein paar Pinsel (mindestens einen pro Farbe) aus dem nächsten Baumarkt oder Bastelfachgeschäft. Dazu noch ein heißer Kakao und der Bastelspaß kann beginnen.

Ideal sind neue Tontöpfe oder bereits gereinigte. Diese können Sie ganz nach Lust und Laune bemalen. Entweder verwenden Sie eine Schablone oder Sie malen einfach drauf los und lassen Ihrer Fantasie freien Lauf. Viel Spaß beim Malen!

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So frieren die Abfälle in der Biotonne nicht fest

Sofern Sie eine Biotonne haben, kennen Sie sicherlich auch die zu einem Klumpen gefrorenen Küchenabfälle, die hartnäckig an den Wänden der Biotonne kleben. Damit es erst gar nicht dazu kommt, sollten Sie die feuchten Küchenabfälle, wie beispielsweise Kaffee- oder Teefilter, in Recyclingpapier einwickeln. Zusätzlich können Sie noch ein wenig zerknülltes Zeitungspapier oder auch Recyclingpapier zum Aufsaugen der Feuchtigkeit mit in die Biotonne geben. Im Handel gibt es Papiertüten für die Biotonne zu kaufen. Diese lassen sich hervorragend für die Küchenabfälle verwenden.

Den Kompost vor Nässe schützen

Feuchtigkeit ist wichtig für den Kompost. Während der kalten Jahreszeit hingegen kommt so viel Wasser vom Himmel, dass diese Mengen kontraproduktiv sind. Denn durch die viele Nässe werden auch die ganzen Nährstoffe aus dem Kompost in den Boden gespült. Zudem entsteht durch die viele Nässe ein Mangel an Sauerstoff, da sämtliche Bestandteile dicht zusammenkleben. Dadurch wird die Rotte verhindert. Aus dem Grund sollten Sie Ihrem Kompost während dieser regen- und schneereichen Zeit schützen und die Miete beziehungsweise den Kompostbehälter bedecken. Für die Abdeckung eignen sich das Herbstlaub oder auch Schilfmatten sowie Jutesäcke. Wichtig ist, dass die Abdeckung den Luftaustausch nicht verhindert, was beispielsweise bei Plastikplanen der Fall wäre.

Schnee zum Schutz

Sobald die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, freuen sich die Kinder – ist genug Schnee gefallen, werden Schneemänner gebaut oder es ertönt überall lautes Kreischen und Gelächter, weil sich Groß und Klein ausgelassenen Schneeballschlachten hingeben. Aber wussten Sie, dass Schnee nicht nur Spaß machen kann, sondern auch eine perfekte Isolierschicht darstellt?

Ein schneereicher Winter sorgt nicht nur für viel Spaß und Schaufelarbeit, sondern auch dafür, dass deutlich weniger Pflanzen im Garten erfrieren. Allerdings nur dann, wenn die Schneeflocken einfach zu Boden fallen … nicht aber, wenn Sie den Schnee schaufeln und schaufeln. Dann haben Sie zwar unter Umständen eine mächtige Schneeschicht, mehr aber auch nicht. In dem Fall ist aus der isolierenden Schneedecke eine schwere Last geworden.

Warum das so ist? Nun, wenn Sie den Schnee beim Schaufeln anhäufeln, verdichten sie ihn. Wenn die weiße Pracht dann zusätzlich noch sehr nass und pappig ist, wird die Decke sehr schwer. Dieses Gewicht ist oftmals der Grund dafür, wenn Pflanzen ersticken, zerdrückt oder auch matschig werden.

Achten Sie beim Schneeschaufeln darauf, dass Sie den Schnee nicht in die Beete schaufeln oder schieben. Suchen Sie sich ein Plätzchen, an dem der Schneehaufen nicht im Weg ist und Ihren Pflanzen nicht schadet.

 

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