Sommer, Sonne, Blumenmeer

Viele fahren im Sommer ans Meer. Wer einen eigenen Garten hat, der kann darauf verzichten, denn das Meer hat er direkt vor der Haustüre. Naja, zumindest das Blumenmeer. Ein Garten ist so vielfältig, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Gestaltungstechnisch sind einem kaum Grenzen gesetzt. So gibt es die Minimalisten, bei denen der Garten überwiegend aus Rasen und Bepflanzung im Sommervielleicht ein paar vereinzelten, dafür aber pflegeleichten Blumenbeeten besteht. Das krasse Gegenteil dazu sind diejenigen, bei denen der Garten über und über mit Pflanzen versehen ist, die – wenn man sie richtig setzt – fast das ganze Jahr über für eine Blütenpracht sorgen.

Besonders bunt soll aber der Sommer werden, die Jahreszeit, die man überwiegend draußen verbringt. Es gibt doch nichts Schöneres, als auf ein buntes Blütenmeer zu schauen und die Insekten zu beobachten. Um bis dahin zu kommen, liegt noch einige Arbeit vor uns.

Das Grundgerüst

Zuerst sollte man sich überlegen, wie viel Zeit man für die Gartenpflege hat, wonach sich die Anzahl der Beete richten sollte. Die Zeitfrage ist auch bei der Auswahl der Pflanzen zu berücksichtigen. Wer selten zuhause ist, der wird an pflegeaufwendigen Blumen wenig Freude haben. Aber auch wer viel zuhause ist, möchte vielleicht nicht jeden Tag in seinem Garten werkeln, sondern diesen auch mal genießen. Hat man sich entschieden, wie viel Blumen in Zukunft sprießen sollen, geht es daran auszuwählen, welche es sein sollen. Dabei ist immer zu beachten, wie der Garten ausgerichtet ist. Südgärten bekommen die meiste Sonne, hier sind Pflanzen, die den Schatten lieben, nicht geeignet. Hat man all dies berücksichtigt, dann kann es losgehen.

Die Pflanzenwahl

Für Gartenbesitzer, die wenig Zeit für die Gartenpflege haben, eignen sich besonders Blumensamenmischungen, die man nur ausstreuen muss und die auch keiner weiteren Pflege bedürfen. Bei Stauden zum Beispiel sollte man immer das Verblühte abschneiden, damit neue Triebe entstehen können. Bei Blumensamenmischungen entsteht ein regelrechter Bauerngarten, der sich über Wasser und vielleicht etwas Dünger freut – das war es aber auch schon. Auch schnell wachsende, rankende aber vor allem einjährige Pflanzen bedürfen ebenso wenig Pflege.

Das heißt nun aber nicht, dass man bei wenig Zeit auf herrlich blühende Stauden verzichten muss. Das geht auch, man muss eben nur damit rechnen, dass diese dann nicht so üppig blühen, wie bei einer täglichen Pflege. An Stauden eigenen sich zum Beispiel Löwenmäulchen, Lupine, Rosen, Malven, Astern, Rittersporn, Funkien oder auch Chrysanthemen. Wenn es Blumensamen aus der Tüte sein dürfen, dann sind hier besonders die pflegeleichten Sonnenblumen zu nennen, die es in den unterschiedlichsten Größen gibt. Auch die Wucherblumen, die Ringelblumen und Glockenblumen sind gerne genommen. Wenn es rankend oder hängend sein darf, eigenen sich Clematis, Wicke und auch Petunien. Es würde zu weit führen, hier alle möglichen Pflanzen aufzuführen. Aber Sie sehen schon bei dieser kleinen Auswahl, dass man mit wenigen Mitteln eine herrliche Blütenpracht erhalten kann.

 

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Bild: © Stefan Körber – Fotolia.com

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