Stevia als Pflanze

Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und wächst in Brasilien und Paraguay. Sie zählt zu den Korbblütlern und wird knapp einen Meter hoch. 235 Arten sind von der Steviapflanze bis heute bekannt, die bedeutendste ist aber die Stevia Rebaudiana Bertoni, sie findet in Form von Steviosid als Süßstoff Verwendung. Die Blätter werden in den Ursprungsländern von der indigenen Bevölkerung u.a. zum Süßen von Tee, aber auch als Medizin verwendet und dies bereits schon seit Jahrhunderten.

Im gut sortierten Gartenfachhandel ist Stevia Rebaudiana Bertoni, auch Süßkraut genannt, inzwischen als junge oder ausgewachsene Pflanze von April bis November erhältlich.

Die Steviapflanze ist relativ pflegeleicht, jedoch sollten einige Anforderungen von Ihnen beachtet werden, damit Sie lange Freude an ihr haben. Sie gedeiht ausgepflanzt besser als im Topf und kann im Frühling, nach dem letzten Frost, in den Garten umziehen. Benötigt wird ein guter und nährstoffreicher Boden, in sonniger bis halbschattiger Lage. Sie verträgt reichliche Wassergaben, Staunässe darf sich allerdings nicht bilden. Ihr Wachstum können Sie anregen, indem Sie zwischen feuchten und trockenen Gießintervallen abwechseln. Sie sollten die Steviapflanze, wenn sie diese im Haus kultivieren möchten, an einem Fensterplatz aufstellen, der diesen Ansprüchen halbwegs Steviapflanzegerecht wird. Vor dem ersten Frost im Herbst muss die Steviapflanze in ein passendes, frostfreies Winterquartier umziehen.

Die Steviapflanze trägt kleine weiße Blüten und die Blätter, die bis zu 3 cm groß werden, können Sie frisch geerntet als kalorienfreie und Zahnschonende Süße direkt in Ihren Tee oder andere Getränke geben und auch als Zuckerersatz für weitere Lebensmittel verwenden. Die Steviapflanze hat sich inzwischen auch bei uns als gesunde Süße einen Namen gemacht und bietet eine gute Alternative zum Zucker.

Die Steviapflanze ist relativ unempfindlich gegen Schädlinge, sollte dennoch Befall auftreten, ist ein biologisches Spritzmittel z.B. aus Brennsesselsud dem Einsatz chemischer Mittel unbedingt vorzuziehen, damit Sie die Blätter weiterhin verwenden können.

 

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Bild: © Gerhard Seybert – Fotolia.com

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