Terrassenboden reinigen

Terrassenboden reinigen: Ab und an muss der Schrubber ran

Zugegeben, Putzen ist nicht jedermanns Sache. Obwohl es ja Menschen geben soll, die das gerne machen. Wenn Sie so jemanden kennen, dann sind Sie zu beneiden. Wenn nicht, dann müssen Sie eben selbst ran. Geputzt werden muss ja so einiges in schöner Regelmäßigkeit – manches öfter, manches nur ab und zu. Terrassenboden reinigen gehört glücklicherweise zu Letzterem, denn hier muss nicht monatlich oder gar wöchentlich der Schrubber rausgeholt werden. Wobei: Es kommt auf den Untergrund an. Und ob da immer der Schrubber geeignet ist, steht auch nicht so ganz fest. Aber lassen Sie uns einfach mal die unterschiedlichen Terrassenböden etwas genauer betrachten.

Terrassenboden reinigen: Worauf laufen Sie?

Für welchen Untergrund haben Sie sich beim Bau der Terrasse entschieden? Meist bestehen Freisitze aus Holz, aber auch Steinböden und selbst Fliesen sind nicht selten anzutreffen.

Beginnen wir mit dem Steinboden. Der ist wohl am pflegeleichtesten. Wenn Sie einen Dampfstrahler haben, dann können Sie sich einen faulen Lenz machen, denn mit so einem Hochdruckreiniger ist das Terrassenboden reinigen ohne Anstrengungen möglich. Sofern sich wegen dem bisschen Terrasse die Anschaffung eines solchen Gerätes nicht lohnt, dann ist tatsächlich der Schrubber das Mittel zum Zweck. Einmal im Jahr sollten Sie hier aktiv werden und gründlich mit Seifenlauge dem Dreck beikommen. Da sich aufgrund von Feuchtigkeit gerne mal Moose oder Algen bilden können, sind diese je nach Bedarf zu entfernen. Warten Sie damit nicht zu lange, hier kann der Boden sehr schnell verfärben.

Terrassenboden reinigen: So bleibt Holz lange schön

Im Gegensatz zum Steinboden ist Holz viel anspruchsvoller. Parallel zum regelmäßigen Kehren sollten Sie mindestens zweimal im Jahr, am besten im Frühling und im Herbst, eine gründliche Reinigung vornehmen. Dies können Sie ebenfalls mit einem Schrubber und Seifenlauge tun. Da Holzböden sehr empfindlich sind, ist es wichtig, dass Sie behandeltes Holz verwenden und dieses regelmäßig mit einer Schutzschicht (Lasur) versehen. Nach einer gründlichen Reinigung schadet es auch nicht, das Holz einzuölen.

Auch hier möchten es sich manche Terrassenbesitzer leicht machen und den Hochdruckreiniger einsetzen. Das ist aber nur dann zu empfehlen, wenn es sich um keine weiche Holzart handelt, da der Untergrund sonst Schaden nehmen könnte. Was schon beim Steinboden beachtet werden muss, ist beim Holzuntergrund noch wichtiger: Feuchtigkeit zieht Algen und Moose an. Entfernen Sie diese Beläge immer regelmäßig.

Terrassenboden reinigen: Achtung bei Fliesen

Sofern Sie Ihre Terrasse mit Fliesen ausgelegt haben, kommt es hier darauf an, aus welchem Material diese sind. Wichtig bei Fliesen ist, dass Sie auf die Zwischenräume achten. Dorthin verirren sich nicht selten Samen, die dann fröhlich vor sich hin sprießen. Das Problem: Wenn Terrassenboden reinigenSie diese nicht rechtzeitig entfernen, überwuchert das Unkraut nicht nur die Fliesen, auch unterirdisch verzweigen sie sich relativ schnell und können so dem Terrassenboden schaden.

Die Reinigung ist analog zu Steinböden bzw. Holzböden. Mit Wasser, Schrubber und Seife können Sie wenig falsch machen. Hartnäckiger Schmutz geht mit Essig- oder Zitronensäure weg, bei hochwertigen Fliesen sollten Sie darauf aber verzichten, da die Oberfläche angegriffen werden kann. Terrassenboden putzen ist – zugegeben – nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung, wenn danach aber wieder alles strahlt, hat es sich doch gelohnt!

 

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Bilder: großes Bild: © Markus Bormann – Fotolia.com; kleines Bild: © Marina Lohrbach – Fotolia.com

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