Tomaten im Kübel

Tomaten im Kübel – die platzsparende Alternative zu Freilandtomaten

Tomaten (Solanum lycopersicum) gehören zu den Pflanzen, die sich hervorragend im Kübel kultivieren lassen. Nicht immer ist ausreichend Platz im Freiland oder im Gewächshaus vorhanden. Schließlich möchten Sie ja eine ganze Menge unterschiedliches Gemüse im Garten anbauen. So können die Tomaten auf die Terrasse oder den Balkon „umziehen“, während Blumen, Sträucher und Gemüse ausreichend Platz in den Beeten haben.

Während Sie auf den Balkon, wegen der Kübelgröße und des damit verbundenen Gewichtes, nicht ganz so viele Paradeiser anpflanzen sollten, können Sie sich auf der Terrasse nach Herzenslust austoben. Schließlich gibt es neben den klassischen Cocktailtomaten oder Rundtomaten unzählige Tomatensorten, die sich ebenfalls für den Kübel anbieten.

Tomaten werden in unseren Breiten als einjährige Pflanzen kultiviert, sind aber dennoch zweijährig. Einige wenige Tomatensorten können sogar noch ausdauernder sein. Allerdings sind sämtliche Tomatenpflanzen nicht winterhart, könnten aber die kalte Jahreszeit im Winterquartier verbringen. Was sich aber nicht lohnt. Denn im zweiten Jahr fällt die Ernte recht dürftig aus – „viel Arbeit, kein Lohn“. Da diese Pflanzen keinen Frost mögen und ausgesprochen wärmeliebend sind, kommen Sie auch erst nach den Eisheiligen raus auf die Terrasse oder den Balkon.

Der optimale Standort und die ideale Pflege für die Tomaten im Kübel

Ob nun im Freiland oder im Kübel: Tomaten lieben und brauchen Sonne. Selbst die pralle Mittagssonne kann diesem leckeren und gesunden Sonnenanbeter nichts anhaben.

Tomatenpflanzen wollen Sonne, aber keinen Regen. Neben einem sonnigen Standort, ob nun auf der Terrasse oder dem Balkon, sollten Sie das Plätzchen so auswählen, dass dieser ausreichend Schutz vor Wind und Wetter bietet. Wenn Sie den Tomaten keine überdachte Stellmöglichkeit bieten können, sollten Sie die Pflanzen zumindest an der Hauswand platzieren.

Damit die Tomatenpflanzen an windigen Tagen und durch das Eigengewicht besser vor einem Umknicken geschützt sind, sollten Sie beim Pflanzen direkt einen mindestens zwei Meter langen Pflanzstab tief in die Erde drücken. Daran befestigen Sie regelmäßig die wachsende Pflanze. Denn Paradeiser wachsen bei guter Pflege nicht nur in die Breite, sondern auch in die Höhe.

Damit die Tomatenpflanzen ordentlich wachsen und gedeihen, benötigen sie nicht nur reichlich Sonne, sondern auch einen großen Kübel, viel Wasser und Dünger.

In der Regel setze ich meist zwei Tomatenpflanzen in einen Kübel – dieser hat ein Volumen von gut 40 Litern. Selbst bei nur einer Pflanze sollte das Pflanzgefäß ausreichend groß sein. Tomaten im KübelTomaten lassen sich zwar auch in kleineren Töpfen ziehen, werden dann aber in der Regel nicht so üppig wie die Pflanzen, die sich unten ausbreiten können.

Tomatenpflanzen sind sehr durstig und extrem hungrig. Je höher das Quecksilber im Thermometer steigt, desto mehr Wasser benötigt die Pflanze. An besonders warmen Tagen ist es daher ratsam, wenn Sie morgens und am späten Nachmittag einige Liter Wasser in die Kübel gießen. Achten Sie beim Wässern aber darauf, dass die Tomatenpflanzen nicht im Wasser stehen – Staunässe behagt ihnen nicht.

Tomatenpflanzen gehören zu den sogenannten Starkzehrern und benötigen aus dem Grund mehr Nahrung als andere Pflanzen (Mittelzehrer und Schwachzehrer). In regelmäßigen Abständen bekommen die Tomaten Dünger. Auch wenn die Pflanzen ausgesprochen hungrig sind, sollten Sie es mit dem Düngen der Tomaten nicht übertreiben. Viel hilft nicht immer viel. Die Pflanzen kommen besser mit weniger Dünger klar, als mit einer Überdüngung. Neben organischem Dünger eignet sich auch ein spezieller Tomatendünger aus dem Fachhandel.

Für eine reiche Ernte benötigen die Tomatenpflanzen nicht nur Sonne, Wasser, Dünger und Platz, sondern auch ein kleines Pflegeprogramm – in regelmäßigen Abständen müssen Sie die Tomaten ausgeizen. Eine Ausnahme sind Strauch- und Buschtomaten. Die können und sollen wachsen, wie sie möchten. Damit das untere Laub keinen Bodenkontakt hat, werden diese abgeschnitten. Den „Abfall“ sowie die Geiztriebe können Sie zum Mulchen verwenden.

Die Tomaten in einen Kübel pflanzen

Bevor Sie die Tomatenpflanzen in die Erde setzen, muss der Kübel noch mit einer ausreichenden Drainageschicht versehen werden. Zusätzlich wird das Abzugsloch noch mit Tonscherben aus zerbrochenen Tontöpfen abgedeckt. So setzt sich das Abzugsloch nicht mit Erde zu und überschüssiges Wasser kann ablaufen, was Staunässe verhindert. Damit die Erde lockerer wird, können Sie noch ein wenig Blähton oder feinen Kies mit unter das Substrat mischen.

Wenn Sie zum Befüllen noch reifen Kompost übrig haben, wäre das optimal. Dieser wird recht großzügig unter die Erde gemengt. Alternativ können Sie auch Hornspäne verwenden. Beim Auffüllen wird das Substrat immer mal wieder leicht angedrückt, nicht zu stark, damit sich die Erde nicht verdichtet. Lassen Sie ausreichend Platz für die Tomatenpflanze, die samt Pflanzstab in die Mitte gesetzt sowie einen Gießrand von einigen Zentimetern. Oben angekommen: ein letztes Mal leicht andrücken und ordentlich angießen.

Denken Sie beim Pflanzen daran, dass die Tomatenpflanze leicht schräg und tiefer in den Kübel gesetzt wird. Dabei dürfen die Tomatenblätter nicht mit eingebuddelt werden. Durch die Schräglage und das tiefere Einpflanzen bildet das Nachtschattengewächs zusätzliche Seitenwurzeln aus.

Im Handel werden bereits Ende April die ersten Tomatenpflanzen angeboten. Je nachdem, wo Sie die Pflanzen kaufen, können Sie zwischen veredelten und unveredelten Tomaten wählen. Alternativ können Sie die Tomaten auch selber ziehen – das bietet sich gerade bei Tomatensorten an, die es als fertig gezogene Pflanzen nicht zu kaufen gibt.

Unreife Tomaten – und nun?

Nicht in jedem Jahr bekommen die Tomatenpflanzen die Menge an Sonne, die sie benötigen. Während die Tage und Nächte langsam kühler werden, hängen noch viele unreife Früchte an der Pflanze. Die können Sie noch ernten. Sobald sich auf den Tomaten eine leichte Färbung abzeichnet, können Sie diese abpflücken. In der Küche oder im Hauswirtschaftsraum lassen Sie die Früchte einfach nachreifen.

 

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Bilder: großes Bild: © cane; kleines Bild: © Linleo – Fotolia.com

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Kommentare

53 Kommentare zu ‘Tomaten im Kübel – die platzsparende Alternative zu Freilandtomaten

  1. Tomatenpflanzen am Ende der Saison sind lange nicht so empfindlich wie die Jungpflanzen. Solange die nächtlichen Temperaturen nicht ständig unter Null fallen, sollte es keine Probleme geben. Selbst eine Nacht mit leichtem Frost wird von den Tomatenpflanzen eigentlich vertragen.

    Die Tomaten lassen sich beispielsweise mit einem Vlies schützen. Damit wird die Tomatenpflanze über Nacht eingewickelt. Morgens wird dann das Vlies wieder abgenommen, sofern es warm genug ist.

    Die jungen Tomaten können auch frühzeitig abgenommen werden, da sie wunderbar nachreifen. Ideal ist es, wenn die Früchte schon eine ganz leichte Verfärbung haben.

  2. Tomatenpflänzchen, im zeitigen Frühjahr in der Gewöhnungsphase an die Frischluft, täglich (oder fast täglich) gegen Abend mit Baldrianblütenextrakt (kann man sehr gut selbst herstellen,oder bei Neudorff kaufen) tropfnass einsprühen. Das bewirkt daß die Tomatenpflänzchen zum Blühen angeregt werden, und ausserdem bis zu Temperaturen von ca.4 Grad minus vor Frost gewappnet sind.
    Man kann auch, ein oder zwei Trieb- oder Ausgeiztriebe jetzt im Herbst (von seinen Lieblingstomaten) in ein Glas mit Wasser stellen und warten bis sie Wurzeln ziehen (es dauert etwas) und dann in Gute Erde einpflanzen (Größeres Töpfchen nehmen)
    Würde mich über Antwort oder Fragen freuen.

  3. Richtig Guter Artikel! Nachdem ich heuer mit der Tomatenausbeute nicht so zufrieden war dachte ich mir ich mach was falsch und Suche mal nach Informationen. Ich weiß nicht ob ich vielleicht den falschen oder zuviel oder zu wenig Dünger genommen habe, aber irgendwie hats nicht gepasst. Ich habe je gesehen es gibt ganze Düngeanlagen aber ob das bei mir Sinn macht weiß ich nicht, aber vielleicht düngen die dann richtig dosiert ^^
    Naja jedenfalls toller Artikel!
    Lg Monika

  4. Danke schön 😉
    Ich würde beim Einpflanzen Kompost mit untermischen oder aber Hornspäne einschichten (Erde, eine Schicht Hornspäne, Erde usw.) – wie oben beschrieben. Kompost kann man beispielsweise in Gartencentern oder auch Recyclinghöfen kaufen – sofern man keinen eigenen Kompost hat. Kompost lässt sich sogar mit einem Bokashi herstellen. Das Behältnis findet auch auf einem Balkon Platz, sodass man sein eigenes Grünzeugs auch auf dem Balkon kompostieren kann.

    Bei Tomaten sollte man lediglich drauf achten, dass man sie nicht überdüngt. Unsere Tomaten sind bisher prima damit klar gekommen, wenn ich Hornspäne mit einschichte und ansonsten keinen weiteren Dünger verwende.

  5. Hallo alle zusammen
    Ich bin neu hier und anfänger auch noch und möchte trotzdem meinen grünen Daumen testen.
    Anfangen möchte ich mit Tomaten pflanzen, ich habe mittlerweile viel über Kompost usw. gelesen auch über Pferdedung, der gut sein soll. ich habe das Glück das ich 1 bis 1 1/2 Jahre alten Pferdedung bekommen kann,
    jetzt meine Frage : kann ich Tomaten in reinem Pferdedung pflanzen ( in Kübel so wie auch im Freiland ) oder
    sollte ich ihn mit Pflanzerde mischen und wenn ja was für ein Mischverhältnis.
    über euere Ideen und Antworten würde ich mich freuen

    vielen dank im vorraus……

  6. Hallo René,

    reiner Pferdedung ist zuviel des Guten! Das ist Dünger pur und überlebt keine Pflanze. Auf einen Quadratmeter Erde sollten nicht mehr als fünf Liter abgelagertem Dung oder Kompost aufgebracht und oberflächlich eingearbeitet werden. Wichtig ist, dass die Tomatenpflanzen keinerlei Kontakt zum Pferdedung haben. Pflanzen können bei direktem Kontakt mit Dünger auch „verbrennen“.

    Im Freiland geben einige Hobbygärtner, die Pferdedung verwenden, ein wenig in das Pflanzloch. Darüber kommt natürlich eine Schicht Erde, damit der direkte Kontakt verhindert wird.

  7. Hallo Cane,

    Vielen dank für deine schnelle Antwort und Hilfe,
    Ich habe heute den Pferdedung bekomme und werde morgen direkt anfangen den Dung so einzuarbeiten wie du es vorgeschlagen hast.
    Bin sehr auf das Ergebnis gespannt bzw, auf die Ernte…..
    schöne Osterfeiertage
    bis dann…

  8. Hallo René,
    dann wünsche ich Dir nicht nur schöne Ostertage, sondern auch eine reiche Ernte 😉
    Ich bin gespannt, was Du berichtest.

  9. Hallo habe mir aus eine grossne Blumenkiste ein Minigewächshaus gebastelt. ( 3 Seiten Plastik, Dach und die Öffnung mit einem Vorhang versehen. 1m breit 50 cm hoch) gute Gemüseerde aufgefüllt, 3 Balkontomaten geplanzt mit Hühnergranulat gedüngt regelmässig gegossen.
    Nun bekommen die Plänzchen braune Blätter und weisse Ablageungen ( wie Farbe mit der Spraydose gesprüht)
    was mache ich falsch?

    danke herzlich
    Lilian

  10. Ohne Foto lässt sich leider keine eindeutige Diagnose stellen. Bei den weißen Ablagerungen denke ich, dass es sich um den Echten Mehltau handeln könnte. Für braune Blätter kann die Kraut- und Braunfäule eine Ursache sein, aber auch die Tomatenwelke ist möglich.

  11. danke, aber dieser weise Belag ist fast etwas zäh, also nicht wie Mehl.
    wie behandle ich vorbeugend, wenn die Diagnose nicht gesichert ist?
    danke vielmals
    Lilian

  12. Ohne zu wissen, um was es sich handelt, würde ich gar nicht behandeln Denn: womit und wogegen? Ärzte verschreiben auch keine Medikamente, ohne zu wissen, um welche Krankheit es sich handelt. Am besten einfach ein Blatt abknipsen und zum Gartenfachgeschäft um die Ecke damit. Die können vor Ort sagen, um was es sich handelt und womit dagegen angegangen werden kann.

  13. An den Geiztrieben entwickeln sich nicht so schnell die Blütenansätze. Wenn der Geiztrieb ein paar Tage wächst, kann man es wunderbar erkennen. In der Regel entferne ich alle Triebe, die sich in den Blattachseln entwickeln, da ich keine weiteren Triebe benötige.

  14. Meine Tomatenpflanzen stehen im Tontopf relativ groß, in normalen Gartenhumus( Neubaugebiet) vor einer weißen Hauswand. Zum Aufbinden möchte ich dürre Fichtenzweige nehmen. Vertragen sich Tomatenpflanzen und Fichtenzweige? Wer hat damit Erfahrung? Die Pflanzen stehen auf einer grauen Süd-Terrasse.

  15. Warum Fichtenzweige zum Aufbinden? Für den Zweck würde ich auf normale Pflanzsstäbe zurückgreifen, da diese der Tomatenpflanze genug Stabilität geben – die Fichtenzweige müssten schon sehr groß und dick sein, also eher Äste. Zumal Tomatenpflanzen wirklich sehr groß werden können. Meine Balkontomaten sind alle mindestens zwei Meter hoch…

  16. Habe gerade eine tomatenpflanze auf meinem balkon einquartiert in einem grossen tontopf. Mir hat ein kollege gesagt zuviel sonne sei nicht gut. Auf ihrem platz haben sie den ganzen tag sonne. Was soll ich tun? Halbschatten oder sonne?? Danke

  17. Eine meiner Tomaten bekommt bis auf die späteren Abendstunden den ganzen Tag über Sonne. Die Pflanze wächst und gedeiht prächtig. Die anderen Tomatenpflanzen bekommen weniger Sonne, stehen dafür aber warm. Die Tomaten sind so platziert, dass sie die Wärme von der Hauswand abbekommen. Trotz weniger Sonne habe ich von diesen Tomaten auch schon einige geerntet und weitere bekommen schon Farbe.

    Tomaten benötigen recht viel Sonne, kommen aber auch ganz gut damit zurecht, wenn der Platz etwas weniger Sonne bietet, dafür aber Wärme. Wenn ich meinen Tomatenpflanzen mehr Sonne bieten könnte, würde ich sie das Sonnenlicht genießen lassen.

  18. Am besten zum Anbinden sind doch wohl Spiralstäbe (im Handel erhältlich). Die Pflanzen werden anfänglich mit einem Schnellclipser fixiert, der kann nach“justiert“ werden, später genügt es, den weiter wachsenden Trieb einfach um die Stäbe herumzuwickeln.

  19. Noch ne Frage zum Seitentrieb: jetzt, da meine Pflanzen schon 1,5, Meter hoch sind (Freiland, in Töpfen, sonnig an der Süd- Hauswand, aber auf 910 Meter Höhe NN ) bilden sie rasend schnell richtig kräftige Seitentriebe, die im Nu auch Blüten/Rispenansätze haben.
    Soll ich die nach 4/5 Stockwerken noch ausgeizen ?
    Wenn ja, was bringt es, wenn ich die abgeknipsten Triebe jetzt fast schon im Spätsommer noch in Wasser stelle und dann einpflanze?

  20. Es gibt Hobbygärtner, die ihre Tomatenpflanzen überhaupt nicht ausgeizen und sehr zufrieden mit der Ernte sind. Ich vergesse zwar ab und an auch mal einen Geiztrieb, der sich auch gut entwickelt, geize aber regelmäßig die Tomaten komplett aus und konzentriere mich auf die Haupttriebe.

    Es kommt einfach auf einen Versuch an, ob die Geiztriebe in diesem Sommer noch was werden.

  21. Hallo ich hätte da eine Frage, wieviel Schichten an Hornspäne muß ich denn machen. Oder kann ich
    Auch getrockneten Kuhdünger verwenden. Würde mich freuen von Ihnen auf meine Frage etwas zu
    Hören.

  22. So pauschal lässt sich die Menge der Schichten nicht definieren. In der Regel handhabe ich das so: ca. 5 cm Erde, eine hauchdünne Auflage aus Horspänen, Erde, Hornspäne… Bis auf den letzten Sommer war das immer vollkommen ausreichend. So wie es scheint, hatte ich die sog. Blütenendfäule bei den beiden Romatomaten (alle anderen Sorten hatten es nicht) – dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um einen Nährstoffmangel. In der nächsten Saison werde ich schauen, dass ich rechtzeitig Calcium verabreiche.
    Getrockneter Kuhdünger geht natürlich auch. Allerdings kann ich keine Mengenangabe liefern … weniger ist manchmal mehr, zumal später nachgedüngt werden kann.

  23. Vielen Dank für die informative Seite!

    Ich hatte meine Tomaten letztes Jahr in Tomatenerde; habe mit Tomatendünger nachgedüngt. Gegen Ende des Jahres bekamen einige Tomaten auch die Blütenendfäule, andere gelbe Blätter; habe mir nun Gesteinsmehl geholt um dem vorzubeugen. Wann würdest du dieses ausbringen; direkt beim pflanzen oder erst später? Dieses Jahr werde ich es mit Gartenerde, Kompost und etwas Pferdedung versuchen.

    Liebe Grüsse

  24. Das Gesteinsmehl würde ich gleich mit unter die Erde mischen.
    Ich drücke die Daumen, dass diese Saison gelbe Blätter und die Blütenendfäule ausbleiben!

    Viele Grüße

  25. Hallo, habe letztes Jahr Tomaten auf dem Balkon gepflanzt (das erste Mal). Nach einiger Zeit fand ich kleine weiße Fliegen auf der Unterseite der Blätter, denen bin ich dann mit einem Gemisch aus Wasser, Spüli und Öl zu Leibe gerückt. Nach anfänglichen Erfolgen sind es auf einmal immer mehr geworden. Was kann ich dagegen tun, daß sie am besten erst gar nicht kommen.

    Viele Grüße

  26. Vorbeugend sollte der Standort luftig und nicht zu luftfeucht gehalten sein. Sollten sich die Weißen Fliegen eingefunden haben, helfen beispielsweise natürliche Fressfeinde, die im Fachhandel erhältlich sind (ist aber eher was für das Gewächshaus). Im letzten Jahr hatte ich, Dank des feuchten Sommers, ebenfalls Weiße Fliegen in den Tomaten. Zur Abhilfe habe ich mir Gelbtafeln organisiert, da mir die chemische Keule nicht ins Haus kommt. Die Gelbtafeln haben bei mir tatsächlich geholfen.

  27. Danke fürden Tipp. Dann versuche ich es dieses Jahr auch mal mit den Gelbtafeln.
    Viele Grüße, Heidi

  28. Ich drücke die Daumen, dass die Fliegen in diesem Jahr gar nicht erst kommen!
    Viele Grüße, Carola

  29. Bei mir ist es heute los gegangen. Nach dem ich die letzten 2 Jahre nur Radieschen grosse Tomaten hatte,habe ich die Pflänzchen in 2 Kübel mit Kompost gestellt,die jetzt das schöne Wetter geniessen können.Bei 6 Grad in der Nacht nehme ich sie wieder rein.Dünger habe ich heute auch schon bestellt,mal gespannt ob es diesmal was wird.

  30. Oh, so klein waren die Tomaten in der Vergangenheit? Dieses Jahr wird es ganz bestimmt besser ;-).
    Meine selbst gezogenen Tomaten habe ich am vergangenen Wochenende alle in ihren endgültigen Kübel verpflanzt. Zum Glück hatte ich schon ausreichend eigene Komposterde, sodass es auch noch für die Auberginen und die Paprika (auch alle selbst gezogen) gelangt hat. Trotzdem habe ich noch mit Horspänen und Guano nachgeholfen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen – hoffentlich wird der Sommer nicht so feucht wie der im letzten Jahr … da hat mir die Braunfäule einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Ich wünsche eine gute Tomatensaison 🙂

  31. alles geschriebene hilft uns Tomatenfreunden irgendwie weiter.Nun meine Frage :
    Ist es auch ratsam Tomatenpflanzen mit „Grünem Hering“ zu düngen?
    Wenn ja,was setzt der Hering für das Wachstum der Tomaten frei.
    Mit freudlichen Grüßen Fam.Jurk

  32. Davon habe ich schon gehört, kenne aber niemanden, der es praktiziert (hat). Grüner Hering soll ein hervorragender Dünger sein. Ob es stimmt, kann ich nicht sagen. Ich für meinen Teil möchte in meinem Garten/in meinen Kübel auch keinen toten Fisch vergraben…
    Sollten Sie es ausprobieren, würde es mich freuen, wenn Sie berichten.
    Viele Grüße, Carola

  33. Die Spitze kann durchaus gekappt werden – manche Hobbygärtner machen das grundsätzlich, damit die Früchte ausreifen. Es wird dann etwa oberhalb des vierten oder fünften Fruchtansatzes gekürzt.
    Bisher habe ich meine Tomaten noch nie eingekürzt – vielfach erreichen sie den oberen Balkon. Zum Schluss, wenn das Wetter nicht mehr mitspielt, ernte ich die verbliebenen Früchte und lasse sie drinnen nachreifen.

  34. Schöner Artikel zum Anpflanzen von Tomaten. Da ich selber nicht viel Platz und keinen Garten habe, werde ich dies mal ausprobieren.

  35. Hallo,was mache ich mit den abgeernteten Tomatenpflanzen? Bin Neuling auf diesem Gebiet . Lieben Dank für die Rückantwort, Gruß Maggy.

  36. Hallo Maggy,
    wenn die Tomatenpflanzen gesund sind, können sie auf den Kompost oder in die Biotonne. Kranke Pflanzen hingegen würde ich eher in den Restmüll geben.

    Viele Grüße, Carola

  37. Hallo,es gibt eine neue Tomatensorte für Balkonkübel. Diese Tomaten sollen groß werden und nicht so klein und mickrig wie man es sonst kennt.Wie heißt diese Sorte und wo bekommt man diese zu kaufen.

    MfG Giovanni

  38. Es gibt zahlreiche Tomatensorten – viele davon eignen sich für den Balkon bzw. die Kübelhaltung. Welche Sorte nun genau gemeint ist, kann ich nicht sagen. Es gibt über das Internet zahlreiche Anbieter, die sich auf Tomatensorten spezialisiert haben. Am besten dort einfach mal nachfragen.

  39. kann man bitte mir folgende sagen

    – die Tomaten, die noch grün sind werden nicht rot und die Blätter sind gelb und trocken geworden.
    – die andere Tomatenpflanzen, die wachen aus der Erde sind, haben das gleiche Problem.

  40. Ferndiagnosen ohne Bildmaterial sind schwer bis gar nicht möglich. Daher kann ich nur vermuten, dass es sich hierbei um einen Befall handeln könnte – beispielsweise eine Krankheit oder Pflanzenschädlinge. Es können auch lediglich Pflegefehler sein – Wasserzufuhr, Düngergaben.

  41. Wie im Artikel erwähnt, nach den Eisheiligen. Sind die Nächte zwar nicht mehr frostig aber dennoch zu kalt, kann ein Vlies hilfreich schützen (bietet sich auch an zu kühlen Tagen an).

  42. @ Babette
    Theoretisch ja. Aber ich bin kein Freund von Blumenerde für Gemüse. Daher verwende ich, wenn mein Kompost nicht reicht, Pflanzerde. Die kann auch für Gemüse verwendet werden.

  43. Meine Cherry-Romano-Tomaten scheint nach oben hin ins Uferlose zu wachsen, sind schon gut 175cm hoch. Mit welcher Höhe muss ich am Ende rechnen?

  44. Eine Endgröße kann ich Ihnen leider nicht nennen – das hängt immer von verschiedenen Faktoren ab (Licht, Wärme, Wetter etc.) … mein Höhenrekord bei meinen Kübeltomaten lag vor ein paar Jahren bei 2,70 Meter. Allerdings kam mir der damalige Sturm in die Quere, sodass ich die Tomaten kappen musste.

  45. Die grünen Tomaten verfaulen auf der Unterseite. Was mache ich falsch oder gehören sie gespritzt? Die Tomaten werden im Kübel aufgezogen.

  46. Ohne Foto kann ich leider nicht sagen, ob es sich um eine ernsthafte Erkrankung handelt oder lediglich um die Blütenendfäule (was ich allerdings vermute) – siehe bitte auch Kommentar vom 24. Januar 2015.

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