Vom Hobbygärtner zum Hobbybauern: Kartoffeln anbauen
Die Kartoffel ist eines der Grundnahrungsmittel auf der Welt und gehört wie Tomaten und Paprika zu den Nachtschattengewächsen. Die Knolle, die bei uns nicht wegzudenken ist, war früher allerdings in hiesigen Breitengraden gar nicht heimisch. Vielmehr kommt sie ursprünglich aus den Anden und wuchs dort vorwiegend in den Bergen. Als die Spanier kamen, nahmen sie die Pflanze mit in ihre Heimat und bauten sie zuerst als Zierpflanze an. Der Grund war die schöne weiße Blüte. Erst rund 200 Jahre später, also im 18. Jahrhundert, wurde die Kartoffel auch als Nutzpflanze entdeckt, und zwar von Friedrich weiterlesen
Pro und Contra Blaukorn
Sie sind klein, sie sind blau und sie sehen ein bisschen wie Süßigkeiten aus. Blaukorn ist allerdings nichts zum Essen – zumindest nicht für Mensch oder Tier. Schon eher für Pflanzen. Bei Blaukorn handelt es sich um einen Dünger, genauer um einen Kunstdünger. Um es noch näher zu beschreiben: Blaukorn ist ein Mehrnährstoffdünger. Das heißt, dass verschiedene Nährstoffe mit einer Düngergabe an die Pflanzen abgegeben werden. Erhältlich ist Blaukorn in fester Form, eben als blaue Kügelchen, aber auch in flüssiger Form. Der Dünger ist ein Volldünger und wird auch als NPK-Dünger weiterlesen
Asche als Dünger – oft gut, aber nicht immer
Asche auf mein Haupt – ups, Verzeihung, es muss natürlich heißen: Asche auf meine Pflanzen. Als ich neulich im Garten Holzasche in die Gartenerde eingearbeitet habe, blieb eine Spaziergängerin am Zaun stehen und fragte mich, was ich denn da tue. Ich sagte, dass ich meine Pflanzen mit Asche düngen würde. Das hatte sie noch nie gehört, fand es schädlich und ging kopfschüttelnd weiter. Ich kam gar nicht mehr dazu, ihr zu erklären, dass Asche ein guter Dünger sein kann. Aber vielleicht verirrt sie sich ja mal hier auf den Blog und kann dann ihre Wissenslücken auffüllen. Asche als Dünger weiterlesen
Die Gewöhnliche Küchenschelle sorgt für bunte Tupfer im Frühjahr
Sie sind auf der Suche nach einer nicht sonderlich hoch wachsenden Pflanze, die zudem keine „Modepflanze“ darstellt, die nicht in jedem – aber auch wirklich jedem – Garten zu finden ist? Dann schauen Sie sich doch die Gewöhnliche Küchenschelle etwas genauer an. Vielleicht ist dieses charmante Hahnenfußgewächs genau die Pflanze, nach der Sie suchen. Die Gewöhnliche Küchenschelle, die Sie vielleicht eher unter dem Namen Kuhschelle kennen, ist ein recht heimischer Vertreter. Denn Pulsatilla vulgaris, so lautet übrigens die botanische Bezeichnung dieser frostharten Pflanze, ist in weiterlesen
Dreimasterblume – die ideale Staude für den Teichrand
Denken Sie bei dem Namen Dreimasterblume (Tradescantia) eher an eine Zimmerpflanze oder an eine Gartenstaude? Nun, beides trifft zu. Allerdings beschränke ich mich hier auf die Gartenstaude, genauer: auf die Hybriden der Andersoniana-Gruppe (Tradescantia Andersoniana-Gruppe, syn. Tradescantia x andersoniana). Die Tradescantien, Familienmitglieder der Commelinagewächse, sind mit ihren hübschen Blüten ein Blickfang. Nicht nur im Beet, sondern auch – falls vorhanden – am Wasserrand Ihres Gartenteichs kann die Staude ihre dreiteiligen Schalenblüten zur Schau stellen. Sie können sogar zwischen weiterlesen
Gartenmelde – alte Nutzpflanze neu entdeckt
Auch bei den Gemüsesorten und Kräutern gibt es sie: die Bestseller und die Ladenhüter. Die Gartenmelde (Atriplex hortensis), auch Spanischer Spinat genannt, ist eine alte Nutzpflanze, die in Sachen Anbaubeliebtheit eher ein Schattendasein fristet. Zu Unrecht, wie schon unsere Vorfahren wussten, denn die Garten-Melde ist pflegeleicht und wächst zudem rasant. Schon nach recht kurzer Zeit lassen sich zahlreiche Blätter ernten und genießen. Die einjährige Gartenmelde müssen Sie nicht zwingend als Nutzpflanze säen, Sie können sich auch ihre dekorativen Eigenschaften zu nutze machen. Denn weiterlesen