Mein Gartenbuch – Gartenträume werden wahr

„Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ – vielleicht hatte Professor Higgins im Musical „My Fair Lady“ der guten Eliza Doolittle mit diesem Satz näherbringen wollen, wie man am besten mit Blumen zu sprechen hat, damit sie auch schön grünen und blühen. Ob das allerdings ein probates Mittel ist, um Pflanzen in Ihrem Garten üppig gedeihen zu lassen, sei mal dahingestellt. Eine bessere Alternative ist es da wohl, sich bodenständige Tipps abzuholen, die einen nachhaltigeren Erfolg versprechen. Denn sich richtig artikulieren können muss niemand, um ein erfolgreicher Gärtner zu werden.

Zuerst der Plan – dann die Arbeit

Es könnte alles so einfach sein. Eine Blume hier, ein Pflänzchen dort, fertig ist die Gartengestaltung. Ob daraus allerdings etwas wird, steht auf einem anderen Blatt, ebenso wie die Frage, ob das auch schön ist, was man da so willkürlich in den Boden setzt. Jeder hat doch eine gewisse Vorstellung davon, wie der Garten auszusehen hat, oder? Na also! Dann sollte der erste Schritt nicht der Griff zu Schaufel und Harke sein, sondern zu Zettel und Stift. Machen Sie eine Skizze Ihres Gartens und zeichnen Sie, wie Sie ihn gestalten wollen. So haben Sie einen guten Überblick, können mit der Familie fachsimpeln und anschließend den Plan besser in die Tat umsetzen. So ein Plan hilft ungemein, um sich das Ganze schon mal vor dem geistigen Auge vorstellen zu können.

Fragen über Fragen ...

Und natürlich auch um festzulegen, wo was hinkommt. Wo soll das Gartenhaus positioniert werden? Wo ist der Sandkasten für die Kinder geplant? Braucht man unbedingt eine Hecke zum Nachbargrundstück? Wo ist der beste Platz für die Rosenecke? Kommt ein Teich links oder rechts besser zur Geltung? Wie viel Rasen braucht man? Wo legt man die Beete an und welche Pflanzen brauchen Sonne und welche bevorzugen Schatten? Die Liste könnte noch beliebig erweitert werden – schon daran sehen Sie die Notwendigkeit, den Garten vorher gut zu planen.

Ein Garten ist niemals fertig

Auch wenn es viel Arbeit macht, Spaß ist immer dabei, einen Garten zu planen und anzulegen. Doch auch danach ist der Spaßfaktor hoch, denn wenn man sieht, wie alles gedeiht und mit der Zeit zusammenwächst, kann man sein grünes Idyll so richtig genießen. Und glauben Sie uns: Veränderungen wird es immer geben, denn ein Garten ist niemals fertig. Mein Gartenbuch möchte Sie durch Ihr Gartenleben begleiten und mit vielen Tipps zur Seite stehen. Wenn Sie also mal nicht weiter wissen, schauen Sie mal bei uns rein!
Rotkehlchen

Winterquartier für Nützlinge: so wird Ihr Garten zum Winterhotel

In der warmen Jahreszeit helfen sie uns, damit unsere Pflanzen im Garten vor Schädlingen geschützt sind, wenn es draußen kalt wird, dann brauchen aber diese Nützlinge ein Winterquartier. Die Suche danach können wir ihnen erleichtern, denn wir können im eigenen Garten dafür sorgen, dass sie einen solchen Unterschlupf auch finden. Damit wir heimische Tiere im Garten überwintern lassen können, sollten wir aber auch wissen, welche denn überhaupt zu den Nützlingen gehören. Winterquartier für Nützlinge: wer gehört dazu? Eidechsen Zur Nahrung von Eidechsen gehört jede Art von Insekten, weiterlesen

Kräuterbrühen: wenn Pflanzen Pflanzen helfen

Kräuter sind nicht nur in der Küche beliebt und werten viele schmackhafte Gerichte auf, Kräuter sind auch sehr gesund für uns Menschen. Und nicht nur das: Kräuter können auch anderen Pflanzen Gutes tun. Vor allem, wenn wir davon Kräuterbrühen herstellen und diese den Pflanzen geben. Denn dadurch können Krankheiten eingedämmt, Schädlinge vernichtet und sogar das Wachstum von Früchten angeregt werden. Lassen Sie uns deswegen hier ein paar Kräuterjauchen und Kräutertees näher betrachten, die in jedem Garten wahre Helfer sind. Kräuterbrühen: natürlicher Dünger für den Pflanzenschutz Im weiterlesen
Insektenhotel

Insektenhotel selber bauen – so geht´s

Nicht erst seit das Thema Insektensterben in aller Munde ist, wissen wir Hobbygärtner, wie wichtig ein Unterschlupf für allerlei kriechende und fliegende Tiere ist – gerade in Gärten, in denen sich zum Beispiel keine Bäume befinden. Aber schon ein alter Baumstumpf, ein paar größere Findlinge oder eine Natursteinmauer sind prima Wohnungen für Wildbienen, Florfliegen, Ohrwürmer & Co. Auch sehr beliebt ist ein sogenanntes Insektenhotel. Dieses kann fix und fertig gekauft werden, wobei man hier wirklich genau hinsehen muss, denn nicht selten werden Materialien verwendet, die für Insekten weiterlesen
Erbsen anbauen

Erbsen anbauen: Ein Plätzchen im Garten findet sich immer

Lust auf knackiges Gemüse aus dem eigenen Garten? Schon mal überlegt, Erbsen anzubauen? Ist gar nicht schwer, die Pflanze braucht nicht allzu viel Pflege und am Ende darf man sich auf schmackhafte kleine Kügelchen freuen, die vielseitig einsetzbar sind. Bevor Sie aber von uns Tipps zum Anbau bekommen, ein kleiner Abriss, um die Erbse ein bisschen besser kennenzulernen. Wie jede Pflanze hat auch die Erbse einen lateinischen bzw. botanischen Namen. Pisum sativum wird sie auch genannt – klingt schon mal gut, wie wir finden. Neben Reis, Weizen, Linsen und Gerste gehört die Erbse zu den ältesten weiterlesen
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Insektensterben: Dramatische Entwicklung und was wir tun können

Draußen im Garten sitzen, die Sonne genießen, grillen oder der Gartenarbeit nachgehen – wer kennt das als Gartenbesitzer nicht? Immer mit dabei sind Bienen, Wespen, Hummeln und nicht zu vergessen die Schmetterlinge. Während letztere wohl bei den meisten noch Verzückung hervorrufen, fühlt sich so mancher Hobbygärtner durch die summenden Fluginsekten gestört und ist vielleicht sogar froh, dass diese in den letzten Jahren weniger geworden sind. Dabei ist es gar nicht gut, wenn die Insekten immer weniger werden. Gar nicht gut? Verheerend! Insektensterben: Warum sind Insekten so wichtig? Wenn weiterlesen