Gemeiner Efeu – immergrüner und winterharter Sichtschutz
Dem Gemeinen Efeu (Hedera helix), schlicht nur Efeu genannt, sind Sie häufig über den Weg gelaufen, ohne dass Sie ihm weiter Beachtung geschenkt haben. Was nicht weiter verwunderlich ist. Die immergrüne und extrem ausdauernde Kletterpflanze ist in Europa heimisch und in unseren Breiten nahezu überall anzutreffen. Efeu begrünt nicht nur Wände, Mauern oder rankt an Bäumen empor. Auch als Bodendecker nimmt die Pflanze ihre Umgebung in Beschlag – viele Parkanlagen oder verwilderte Grundstücke haben einen „Efeu-Teppich“. In unseren Breiten ist der Gemeine Efeu meines Wissens der weiterlesen
Christrosen: Die blühenden Schönheiten trotzen Frost und Schnee
Christrosen wirken während der warmen Sommermonate fast unscheinbar und geraten, trotz ihres schönen Laubes, ein wenig ins Abseits. Aber Ende des Jahres, wenn wir uns gemütlich mit einem Tee oder anderen heißen Getränk in die Sofaecke kuscheln, erwachen sie und wollen bewundert werden. So werden sie gebührend auch Schneerosen genannt. Christrosen (Helleborus niger) sind nicht nur unter diesem treffenden Namen bekannt, sondern auch als Weihnachtsrose oder schlicht Nieswurz. Letzteres, da sie zur Gattung der Nieswurzen gehören und in der Vergangenheit als Niespulver verwendet wurden – der weiterlesen
Flieder: Der unverwechselbar duftende Klassiker im Garten
Auch wenn der Flieder (Syringa) mehr als 20 Arten umfasst, ist dennoch zumeist der Gemeine Flieder (Syringa vulgaris) in den Gärten anzutreffen. Dieser sommergrüne Strauch, der eine stattliche Wuchshöhe von gut sechs Metern erzielen kann, stammt aus der Familie der Ölbaumgewächse. Neben den Hortensien ist Syringa vulgaris ein typischer Zierstrauch der Bauerngärten. Da diese zeitweilig etwas aus der Mode gekommen sind, ist auch der Flieder ein wenig in Vergessenheit geraten. Durch neue Züchtungen und somit eine größere Sortenvielfalt hat sich das Bild gewandelt: Der Flieder findet zunehmend weiterlesen
Hortensien: Jetzt wird’s bunt im Schatten
Hortensien (Hydrangea) waren einst der Klassiker in den bunt üppig blühenden und manchmal auch gediegenen Bauerngärten, wie wir sie noch aus Omas Zeiten kennen. Irgendwann entwickelten sich die Hortensien aber eher zu einem Ladenhüter, da sie aus vielen Gärten verbannt wurden. Der altbackene Charme, den diese Ziersträucher ausstrahlen, passte einfach nicht mehr in das Gesamtkonzept eines modern gestalteten Gartens. So sind die Hortensien leider und zu unrecht ein wenig in Vergessenheit geraten. Inzwischen hat sich das Blatt aber gewendet. Schauen Sie sich in der Nachbarschaft um – immer weiterlesen
Stachelbeeren: Süße Früchtchen belohnen die stachelige Ernte
Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) gehören, wie der Name schon sagt, zu der Familie der Stachelbeergewächse. Stachelbeeren sind nicht nur sommergrüne Sträucher, sondern auch mit einer Vielzahl lästiger Dornen besetzt. Auch wenn dieser Strauch im Garten sehr anspruchslos ist, ist er dennoch seltener anzutreffen als die verwandten Johannisbeeren. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Tatsache mit der mühsameren Ernte zusammenhängt und nicht mit dem Geschmack der Stachelbeeren. Denn die reifen Früchte sind nicht nur süß und lecker, sondern auch noch richtig gesund. Pflanzen Sie zu Ihrem Stachelbeerstrauch weiterlesen
Flieder schneiden: Wann ist der beste Zeitpunkt?
Flieder schneiden ist kein Muss. Im Gegenteil: Gerade vernachlässigter Flieder, der nicht regelmäßig einem Schnitt zum Opfer fällt, steht im Mai üppig in voller Blüte. Denn der sehr schnittverträgliche Flieder trägt seine großen Blütenstände am zweijährigen Holz. Und sofern die einjährigen Triebe nicht beschnitten werden, blühen sie ergo im kommenden Jahr. Nach der Blüte können Sie an einem warmen und trockenen Tag durchaus die verdorrten und braunen Blütenstände entfernen. Zusätzlich können Sie bei der Gelegenheit auch gleich störende oder mickrige Ästchen zurückschneiden. weiterlesen