Kategorie: Pflanzen für den halbschattigen Standort

Ein bisschen Sonne, ein bisschen Schatten
Ja, es ist toll draußen im Garten in der Sonne zu sitzen, da erzählen wir Ihnen sicherlich nichts Neues. Aber nur Sonne? Na, ab und zu muss man sich auch mal in den Schatten verziehen, denn zu viel Sonne kann – zumindest uns Mitteleuropäern – schaden. Den Südländern dagegen macht ein bisschen mehr Sonne weniger aus, die sind´s gewohnt. Wenn Sie nun mal in Ihren Garten schauen, werden Sie merken, dass es auch Pflanzen gibt, die sich in der Sonne wohler fühlen, andere im Schatten.

Und schon sind wir beim Thema „Pflanzen für den halbschattigen Standort“. Jede Pflanze hat einen anderen Lieblingsort. Die meisten werden wohl so einen Mischmasch aus Sonne und Schatten lieben. Und weil viele Gärten genau das anbieten, kann man kaum etwas falsch machen. Um trotzdem haben wir für Sie ein paar Tipps parat – für alle Fälle!

Tränendes Herz – außergewöhnliche Blüten in Herzform

Riskiert man hier und da einen Blick in blumenreiche Gärten vor oder hinter dem Haus, fällt immer mal wieder ein Tränendes Herz ins Auge. Die auffallenden Blüten in Herzform sind einfach ein Blickfang. Aus diesem Grund ist es naheliegend und wahrlich nicht verwunderlich, dass diese Staude auch unter dem Namen Herzblume bekannt ist. Die interessanten Blüten, die sich in vornehmlich waagerecht stehenden Trauben befinden, zeigen sich oft schon im April. Bis in den Juni hinein kann die Blüte dieses Mohngewächses andauern. Danach fängt das etwa 60 bis 80 Zentimeter hoch werdende Tränende weiterlesen

Darf nicht im Frühlingsgarten fehlen: der Winterling

Im Februar zeigt sich der Winter oftmals noch von seiner dunklen, tristen und nasskalten Seite. Viel zu selten schaut die Sonne hinter der dichten Wolkendecke hervor. Während wir unsere Hände an heißen Getränken wärmen, wärmen die ersten Frühblüher ihre hübschen Blüten in den seltenen Sonnenstrahlen. Viele Pflanzen im Garten warten auf die wärmeren Tage und den Startschuss, damit sie wachsen und blühen können. Der Winterling hingegen trotzt der Kälte sowie der Kargheit dieser Jahreszeit und zeigt seine leuchtend gelben Schalenblüten schon früh im Jahr. Etwa von Februar bis März weiterlesen

Moos-Steinbrech: Blütenteppich in dunklen Ecken

Sicherlich gibt es auch bei Ihnen im Garten dunklere Bereiche, in denen augenscheinlich kaum etwas wachsen will. Die meisten Pflanzen brauchen Sonne, richtig? Nun, sicherlich freuen sich viele Blumen über Sonne und gedeihen dort am besten, trotzdem gibt es auch zahleiche Pflanzen, die den Schatten mögen. Wie etwa der Moos-Steinbrech. Bei dieser Staude handelt es sich um einen Hybriden aus der Familie der Steinbrech-Gewächse. Botanisch wird er auch Saxifraga bryoides oder Saxifraga x arendsii genannt. Die natürlichen Vorkommen sind die Gebirgsregieonen der Alpen und Pyrenäen. Doch auch in weiterlesen

Wildpflanzensaatgut für die Wildblumenwiese im eigenen Garten

Pflanzen verschönern unseren Alltag ungemein. Gerade im eigenen Garten wird gesät und gepflanzt, was das Zeug hält. Immer öfter kommt dabei Wildpflanzensaatgut zum Einsatz. Und das ist auch gut so, denn eine Wildblumenwiese hat zahlreiche Vorteile: Durch die Vielzahl an blühenden Blumen finden heimische Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ausreichend Nahrung. Dies ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. Eine Wildblumenwiese, die aus Regio-Saatgut besteht, ist gut für das Ökosystem, da sie die Pflanzen beinhaltet, die hier bei uns heimisch sind. Im Gegensatz weiterlesen

Weißes Buschwindröschen – zarter Blütenteppich am Beginn des Jahres

Anemonen erfreuen uns das ganze Gartenjahr über mit ihren tollen bunten Blüten. Von der aus der Gattung der Windröschen und zur Familie der Hahnenfußgewächse gehörenden Pflanze gibt es etwa 150 Arten. Eine der frühesten, die sich im Garten präsentiert, ist das Weiße Buschwindröschen, auch Anemone nemorosa genannt. Sie können es sich bereits denken: Da Sie den Zusatz „weiß“ in ihrem Namen trägt, blüht sie auch entsprechend. Allerdings können sich auch rosa Töne mit unter die Blütenfarbe mischen. Der Name soll aus der Antike stammen, als sich Zephyr, der Gott des Windes und weiterlesen

Dreimasterblume – die ideale Staude für den Teichrand

Denken Sie bei dem Namen Dreimasterblume (Tradescantia) eher an eine Zimmerpflanze oder an eine Gartenstaude? Nun, beides trifft zu. Allerdings beschränke ich mich hier auf die Gartenstaude, genauer: auf die Hybriden der Andersoniana-Gruppe (Tradescantia Andersoniana-Gruppe, syn. Tradescantia x andersoniana). Die Tradescantien, Familienmitglieder der Commelinagewächse, sind mit ihren hübschen Blüten ein Blickfang. Nicht nur im Beet, sondern auch – falls vorhanden – am Wasserrand Ihres Gartenteichs kann die Staude ihre dreiteiligen Schalenblüten zur Schau stellen. Sie können sogar zwischen weiterlesen