Moos-Steinbrech: Blütenteppich in dunklen Ecken
Sicherlich gibt es auch bei Ihnen im Garten dunklere Bereiche, in denen augenscheinlich kaum etwas wachsen will. Die meisten Pflanzen brauchen Sonne, richtig? Nun, sicherlich freuen sich viele Blumen über Sonne und gedeihen dort am besten, trotzdem gibt es auch zahleiche Pflanzen, die den Schatten mögen. Wie etwa der Moos-Steinbrech. Bei dieser Staude handelt es sich um einen Hybriden aus der Familie der Steinbrech-Gewächse. Botanisch wird er auch Saxifraga bryoides oder Saxifraga x arendsii genannt. Die natürlichen Vorkommen sind die Gebirgsregieonen der Alpen und Pyrenäen. Doch auch in weiterlesen
Guter Heinrich – die vergessene Heil- und Gemüsepflanze
Es ist manchmal schon sehr abenteuerlich, wie Namen bestimmter Pflanzen entstanden sind. Der Gute Heinrich zum Beispiel ist eine Heilpflanze und weil Heilpflanzen Gutes tun, lag der erste Teil des Namens recht nahe. Warum aber Heinrich, warum nicht Fritz oder Manfred? Dafür sollen Kobolde verantwortlich sein. Diesen Kobolden wurden Heilkräfte der Pflanzen nachgesagt. Und weil man diese Kobolde auch noch Heinrich nannte, hat sich irgendwann ein schlauer Mensch den Namen „Guter Heinrich“ ausgedacht. Botanisch wird die Pflanze Chenopodium bonus-henricus genannt, in der Umgangssprache hört weiterlesen
Schneeglanz – zeitiger Blumengruß im Frühlingsbeet
Bevor es in unseren Gärten so richtig losgeht, haben die Blumenzwiebeln Hochkonjunktur. Vor allem Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen, Krokusse und Hyazinthen sind beliebt wie eh und je. Ein solcher Frühlingstarter ist auch der Schneeglanz oder Schneestolz. Diese Blumenzwiebel gehört zu den Hyazinthen, was man an der Blütenform gut erkennen kann. Wenn es draußen noch frostig kalt ist und vielleicht sogar noch Schnee liegt, spitzen die vorwitzigen Blüten bereits aus dem Boden und setzen tolle Farbtupfer in jeden Garten. Wir schauen uns deshalb die Pflanze, die zu den Sternhyazinthen gehört, weiterlesen
Kein Frühling ohne Tulpen
Wenn die Natur erwacht und die ersten bunten Blüten im Gartenbeet oder der Wiese aufgehen, dann sind darunter nicht selten die beliebten Tulpen zu finden. Wenn man von Tulpen spricht, dann denkt man unweigerlich an die Niederlande. Holland wird nicht selten als das Land der Tulpen bezeichnet und tatsächlich verwandelt sich die Landschaft während der Tulpenblüte von März bis Mai in ein regelrechtes buntes Blütenmeer. Doch die Herkunft der Tulpen, botanisch Tulipa genannt, hat so gar nichts mit den Niederlanden zu tun. Die Geschichte der Tulpe ist nicht gänzlich geklärt. So wird sie in weiterlesen
Strandnelke – die Nelke, die keine ist
Wenn eine Pflanze Strandnelke heißt, dann muss diese Nelke doch an einem Strand vorkommen, oder woher sollte sie sonst ihren Namen haben? Dass die Blume überwiegend auf Dünen und Salzwiesen an den Meeren vorkommt, das ist unbestritten, dass es sich allerdings um eine Nelke handelt, ist schlicht und einfach falsch – auch wenn sie so heißt. Denn die Strandnelke ist keine Nelke – dazu gleich noch mehr. Das salzhaltige Wasser macht der Pflanze übrigens nichts aus, denn sie besitzt spezielle Drüsen, die sich auf der Blattoberfläche befinden und über die das Salz ausgeschieden wird. Diese weiterlesen
Die Ringelblume – gelb-oranges Blütenmeer
Viele wollen in ihrem Garten das Besondere, dabei sind oftmals die gewöhnlichen Blumen die schönsten Begleiter durch das Gartenjahr. Heute möchten wir Ihnen die Ringelblume vorstellen. Ihr botanischer Name lautet Calendula officinalis und Sie gehört zur Familie der Korbblütler, zu denen rund 24.000 Arten gehören, darunter unter anderem Kopfsalat, Schwarzwurzel, Löwenzahn und die Sonnenblume. Neben der prächtigen Schönheit, die die Ringelblume ihrem Betrachter entgegenbringt, werden Teile von ihr auch in der Heilkunde eingesetzt. Haben Sie im Garten ein freies Beet zur Verfügung, dann weiterlesen